Über

 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Die gelben Quitten


 

An der Elbe stehen Quitten,

als exotisch gilt die Frucht.

Alle haben einen Flaum,

wecken roh kaum eine Sucht.



Leuchtend gelb, im Pelz-Pullover,

erntet man die Köstlichkeit.

Sagen und auch alte Mythen

gibt es aus der Götterzeit.



Ihre Brüder und die Schwestern

sind die süßen Äpfel, Birnen.

Frische Quitten machen sauer,

ihre Härte kann erzürnen.



Wer sie duftend reif verwendet,

kocht Gelee und Marmelade.

Auch Likör ist zu empfehlen,

Saft und Süßes, ohne Made.



In ihr steckt viel Medizin,

noch ist dieser Baum bekannt.

Hippokrates heilte schon

auf Insel Kos manch Magenwand.



Einst waren sie gar sehr begehrt,

doch dann wurden sie vergessen.

Wer Gaumenfreuden gern probiert,

wird gesunde Quitten essen.


.

Twity, 20.09.2017

© by Twity-Autor



Der Urnengang



Ich gehe jede Wette ein,

es wird genau wie immer sein:



Mancher hat Respekt vor Urnen,

mancher Tod wird weiter turnen,

jede Hoffnung spornt neu an,

deshalb wählen Frau und Mann,

in den kleinen Wahlkabinen,

die zum Kreuzemachen dienen,

je nach Lust und je nach Wetter,

jeder hofft, es kommt nicht fetter,

und man kreuzt zwei Listennamen,

die man kennt, auch kürzlich kamen,

manchen nimmt man sich zur Brust,

straft ihn ab, mit großem Frust.

Mancher hat gut nachgedacht,

da Strategie auch manchmal lacht,

gar mancher geht vor Toresschluss

und wählt weil er noch wählen muss.

So mancher lässt es diesmal sein

und nutzt den Tag bei Sonnenschein.

Und die Alten und die Kranken

werden sich auch nicht bedanken.

Denn sucht man sie mit Urnen auf,

kommt der Unmut gleich zuhauf.

Und am Ende wird man sehen,

wer darf bleiben, wer muss gehen?

Wer belog die Mütter, Väter?

Oder auch die vielen Alten?

Wer wird die Gesellschaft spalten?

Ja, dass wissen wir erst später...

 

.

Twity, 19. 09.2017

© by Twity-Autor

Der Deutsche Wald



Der Deutsche Wald steht voller Fichten,

früher war er mehr gemischt.

Der Speierling ist fast vergessen,

bei Vielfalt übt man heut Verzicht.



Die Eschen und die schönen Ulmen,

kennt man bald nur noch vom Bild.

Kiefern, Tannen, Eichen, Lärchen

besucht mitunter manches Wild.



Der Ahorn, Birken und die Erlen

sind zwar noch im Wald vertreten.

Doch um manches alte Bäumchen

muss man leider dennoch beten.



Viele dieser Bäume weichen

unfreiwillig dem Gefilde.

Das verändert unser Klima,

Kahlschlag hat nur Tod im Schilde.



Nicht nur Bäume lassen Leben,

auch die Menschheit ist betroffen.

Dies darf man nicht tolerieren,

es ist zu wenig - nur zu hoffen.



Leben geht uns alle an,

ohne Wald kann niemand leben.

Schützt den Wald und die Bewohner!

Und er wird euch Zukunft geben.


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Twity, 19. 09.2017

© by Twity-Autor



Der Teddy-Bote


Da heute dein Geburtstag ist,

bekommst du Bären-Post.

Bald klingelt es an deiner Tür,

in Jena, Stadtteil Ost.



Dann hält ein gelbes Auto an,

ein Bote steigt dort aus.

Er läuft direkt zu deiner Tür,

zu einem neuen Haus.



Dort schaut er auf das Klingelschild

und schellt bis jemand drückt.

Der Summer macht die Türe auf,

mein Ziel ist voll geglückt.



Nun zieh' die blaue Schleife fort!

Was siehst du kleiner Schatz?

Den Teddy, den du dir so wünschst,

er trägt wie du noch Latz.



Am rechten Ohr hat er ein Knopf,

nun drücke einmal drauf.

Dann singt er ein Geburtstagslied

und zählt dir Wünsche auf.



Was ich zuvor gesprochen hab',

dass sagt dir jetzt der Bär.

Ich denk an dich und hab' dich lieb,

vermisse dich schon sehr!“



Weil heute noch kein Samstag ist,

öffnet keine Tür.

Durch den Teddy bin nah,

bin ich nah bei dir.



.

Twity, 18.09.2017

© by Twity-Autor

 

 

P.S. Bei diesem Gedicht habe ich an die Kinder gedacht, deren Eltern sich irgendwann getrennt haben. Leider ist es heute die Normalität, dass Väter oder auch manchmal Mütter nur zu Besuchszeiten ihre Kinder sehen dürfen. Oder auch manchmal gar nicht. Auf beiden Seiten begleitet das Leid, die Traurigkeit und Sehnsucht, aber auch manchmal die Liebe viele Jahre diese Kinder und Eltern....

Der Eichelhäher und die Eicheln


Eicheln und Kastanien

prasseln dicht im Park,

es öffnet sich manch Igel

und manches Hütchen lag,



dicht neben seiner Eichel,

doch meistens ging es gut,

es klebt wahrhaft kein Speichel,

den zauberhaften Hut.



Die Farbenblätter schimmern,

im letzten Tageslicht,

und Eichelhäher kümmern

sich gleich aus ihrer Sicht.



Einer hat acht Eicheln

in seinem Kehlkopfsack,

trägt noch zwei im Schnabel,

vergräbt sie schnell, zack-zack.



Als Vorrat schlechter Zeiten,

der Winter wird oft schwer,

doch manche Köstlichkeiten,

sie findet er nicht mehr.



Sie schlagen später Wurzeln

und werden dann zum Baum,

aus denen Eicheln purzeln,

als Eichelhäher-Traum.



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Twity, 15.09.2017
Copyright by Twity-Autor



Mal ganz privat


Ich schreibe schon ein Weilchen
und mag den guten Klang,
zerpflücke manche "Teilchen,"
und dies schon ziemlich lang'.

Als Kind nahm ich das Essen,
und später Wortgesang,
so wurde ich besessen,
vom schönen Schöpferdrang.

Nun schreibe ich Gedichte,
mit voller Leidenschaft,
und manche Reimgeschichte,
gibt auch dem Leser Kraft.

Ich schreibe über Liebe,
dem Leben, die Natur,
dem Schicksal junger Triebe,
im Glanz der Sonnenuhr.

Von Hoffnung und den Blüten,
vom Leid und Traurigkeit,
dem Trost und auch von Mythen,
nehmt euch beim Lesen Zeit.

Ich möchte gern berühren,
poetisch und mit Sinn,
die Herzen sanft verführen,
wenn ich Gedanken spinn'.

Mein Dank gebührt dem Leser,
und meiner Fantasie,
dem Herz, dem Duft der Gräser,
und ihrer Melodie.

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Twity, 01.09.2011
Copyright by Twity-Autor



Bescheidenheit



Bescheidenheit ist eine Tugend,

man hat sie oder hat sie nicht.

Man lebt sie schon in seiner Jugend

und übt sich gerne in Verzicht.



Nicht jeder hat sie abbekommen,

oder mancher wurde schwach.

Und hat sein ganzes Geld genommen

und kaufte Luxus tausendfach.



Bescheidenheit ist eine Zierde,

zum Leben braucht man gar nicht viel.

Doch wäre da nicht die Begierde,

dann führte sie mich auch ins Ziel.



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Twity, 14.09.2017

© by Twity-Autor

Der Safran-Krokus - Crocus Sativus


Der Safran-Krokus in der Zwiebel,

blüht zwischen buntem Blätterlaub.

Er ziert die herbstlich kahlen Stellen

und bietet späten Blütenstaub.



Aus den zarten lila Blüten

ragen rotorange Fäden.

Drei lange sind in jeder Blüte,

übers Gift mag keiner reden.



Scharf-bitter färben Tee und Speisen,

Safran gilt als rotes Gold.

Es wird stets von Hand geerntet,

solang' man ihn Beachtung zollt.



Er stimuliert gar alle Sinne,

stärkt das Herz, erfrischt den Geist.

Glättet Haut und lindert Schmerzen,

und ist mitunter weit gereist.


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Twity, 14.09.2017

© by Twity-Autor



Drachen

 

Drachen tummeln sich am Himmel,

fliegen eifrig auf und ab.

Was für Staunen, ein Gewimmel,

starker Wind hält sie in Trab.



Ihre bunten langen Schwänze

wirbeln immerzu umher.

Festgebunden an der Leine

tänzeln sie zum Wolkenmeer.



Hoch und höher treiben Winde,

Böen zerren an der Schnur.

Väter werden schnell zum Kinde,

lenken jene mit Bravour.



Mancher Spross an Vaters Seite

zupft genervt am Hosenbein.

Ruft von unten: „Geht beiseite,“

denn er möchte Sieger sein.



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Twity, 10.09.2017

© by Twity-Autor













Als der Sommer plötzlich ging

 

Als der Sommer plötzlich ging,

das reife Obst an Bäumen hing,

kein Bienchen mehr zu sehen war,

da kam es wie in jedem Jahr.

Die Erika macht sich voll breit,

für Herbstzeitlose ward es Zeit,

und fette Hennen, Anemonen,

Dahlien, Veilchen, Blaustern wohnen,

wo vorher noch Schneewittchen war,

urplötzlich war der Herbstwind da.



Der Sonnenhut nahm seinen Hut,

dies fanden die Gladiolen gut,

die Astern und die Alpenveilchen

sie verwurzeln nun ein Weilchen.

Sie stehen dicht im selben Beet,

solang die Chrysantheme steht,

das buntes Laub die Bäume ziert,

noch mancher Sänger tiriliert,

ist mein Herz noch voll beglückt,

weil der Herbst mich auch entzückt.



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Twity, 10.09.2017

© by Twity-Autor

Die Nahrungssuche



Der Buchfink zupft am Eichenblatt,

er sucht nach frischen Läusen.

Der kleine Kerl ist noch nicht satt,

so geht es auch den Mäusen.



Sie stürzen sich auf süße Nüsse,

und manchen Regenwurm.

Manchmal schwimmen sie durch Flüsse,

ist nicht gerade Sturm.



Der Biber liebt sein nasses Wasser,

Pappeln und die Weiden.

Dämme baut er krass und krasser,

nicht jeder kann sie leiden.

 

Der Zebrakärpfling sucht im Teich,

und mancher Frosch an Land.

Der Braunbrustigel findet gleich

sein Futterhaus am Rand.



Frau Schnecke schlich im grünen Gras,

jetzt liegt nur noch ihr Blatt.

Auf Möhren, Kräuter steht der Has',

nicht jeder wird auch satt.


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Twity, 07.09.2017

© by Twity-Autor



Von Bäumen fallen die Igel



Es plumpsen und rollen die Igel,

in Gärten zur Freude umher.

Bei manchen platzt dann die Schale,

dann rollen sie gar nicht mehr.



Dann blitzen die braunen Kastanien,

sie glänzen und sind wundervoll.

Man nutzt sie zum Füttern und Basteln,

dass finden Kinder meist toll.



Sie sammeln wie immer sehr fleißig,

das Körbchen wird randvoll gefüllt.

Und kommt dann der Schnee und die Kälte,

wird damit der Hunger gestillt.



Der Hunger der Hirsche und Rehe,

dem Wildschwein gibt man Eicheln.

Im Wald kann man Früchte verfüttern,

doch niemals ein Wildtier streicheln.


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Twity, 07.09.2017

© by Twity-Autor



Der Herbststurm


Der Herbststurm schüttelt Bäume,

die Blätter fallen ab.

Mit ihnen Sommerträume

und diese nicht zu knapp.



Und nebenbei noch Früchte,

bald sind die Bäume leer.

Die schönen Sommersüchte

sie wachsen mehr und mehr.



Die langen Tage gehen,

der Regen eilt herbei.

Wenn wir es auch verstehen,

es ist nicht einerlei.



Die Wehmut will kein Ende,

die Liebe soll bestehen.

Doch mit der kühlen Wende,

wird vieles von uns gehen.


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Twity, 07.09.2017

© by Twity-Autor





Die Erwartung

 

Die Erwartung ist enttäuscht,

sie fiel aus rosa Wolken.

Sie landet still und tränenfeucht,

weil Traurigkeit aus ihr entfleucht,

sie wurde bös gemolken.



Sie hat getan und auch gemacht,

für Fremde und die Lieben.

Hat dabei kaum an sich gedacht,

so mancher hat mit ihr gelacht,

nicht viel ist ihr geblieben.



Ihr schöner Traum ist arg zerplatzt,

sie wollte nur das Beste.

Der Neid hat gar ihr Bild zerkratzt,

sie beeinflusst und beschwatzt,

vor einem großen Feste.



Die Erwartung fiel und fiel,

sie hat man fallen lassen.

Sie ist unten, nicht am Ziel

und wird sich dafür hassen.

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Twity, 04.09.2017

© by Twity-Autor


Warme Tage, kalte Nächte



Warme Tage, kalte Nächte,

Sommer wird jetzt von uns gehen.

Stürme fegen durch die Reste

und kein Apfel bleibt mehr stehen.



Dem August folgt der September,

manchmal wird er wunderschön.

Doch es wächst auch wieder Wehmut,

überall bis hin zur Rhön.



Niemand kann den Sommer halten,

keiner hat dazu die Macht.

Jedes Leben muss sich fügen,

alle rüsten mit Bedacht.



Warme Tage, kalte Nächte,

mancher Tag wird himmelblau.

Nächte werden kalt und herbstlich,

Sommerwolken werden grau.



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Twity, 25.08.2017

© by Twity-Autor

Frau Schnecke



Frau Schnecke friert im Häuschen,

der frische Wind zieht rein.

Sie hat doch keine Türe

und ist auch noch allein.



Sie dreht bewusst die Schale

und gräbt mit ihr ein Loch,

benutzt dazu ihr Füßchen

und schafft's am Ende doch.



Jetzt hat sie eine Höhle,

dort legt sie Eier rein.

Es schützen welke Pflanzen,

auch Erde muss es sein.



Mithilfe ihrer Drüsen

verkalkt sie ihre Pforte.

Jetzt muss sie nicht mehr frieren,

an diesem dunklen Orte.



Erst hat sie sich vergraben,

danach gar selbst verschlossen.

Mit einem festen Deckel,

er passt wie angegossen.



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Twity, 24.08.2017

© by Twity-Autor

Langsam wird es schneller dunkel


Langsam wird es schneller dunkel

und die Sonne wird gar schwach.

In den ersten Abendstunden

wärmt sie kaum ein Blätterdach.


Rosen treiben letzte Köpfe,

Sommerblumen sind verblüht.

Mancher bettet sie in Töpfe,

ist um sie gar sehr bemüht.


Astern, Dahlien, Chrysanthemen

zeigen sich jetzt schon vermehrt.

Doch sie müssen sich nicht schämen,

denn auch sie sind sehr begehrt.


Sonnenblumen und Gladiolen

machen es uns sehr bewusst,

winken sie mit Herbstviolen,

endet auch schon der August.


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Twity, 17.08.2017

© by Twity-Autor

Daheim



Wie heimelig sind doch die Orte,

an den man sich zuhause fühlt.

Mal reicht die Mutter Sahnetorte,

mal ist's der See, der Köpfe kühlt.



Mal ist's der Lieblingspfad zum Wald,

die weiße Bank im Kletterpark.

Wie auch die karge Baumgestalt,

den Krüppelbaum, den niemand mag.



Das blaue Meer mit Muschelgarten,

der Lieblingstisch im Weinlokal,

wo wir auf liebe Menschen warten,

im wunderschönen Blumen-Tal.



In Gärten voller Lebensfreude,

wo Sorgen kurzerhand verschwinden.

Da treffen sich beherzt die Leute,

die Heimat mit zu Haus' verbinden.



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Twity, 22.08.2017

© by Twity-Autor



Der Heiratsschwindler


 

Der Bräutigam hat nasse Füße,

er hat sich dann doch nicht getraut.

Die arme Braut hat er belogen

und jeder hat auf sie geschaut.



Er war ein echter Heiratsschwindler

und ganz bestimmt kein Taler wert.

Die Braut wird zornig Blicke schießen,

zum Glück hat er sich nicht vermehrt.



So hat die Süße beste Chancen

und findet ganz bestimmt ihr Glück.

Der halbe Kerl schert sich zum Teufel,

den will sie nimmermehr zurück.



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Twity, 17.08.2017

© by Twity-Autor

Der Antrieb



Ohne Antrieb läuft nicht viel,

schwächeln die Erfolge.

Und man schafft kein Tagesziel,

man lebt wie in der Wolke.



Manches nimmt man schlechter wahr,

man will nur seine Ruhe.

Schon ist das Gewissen da,

dass sind gleich zwei Paar Schuhe.



Dies gleicht einem Teufelskreis,

er kann den Willen brechen.

Mit viel Mühe und viel Schweiß

kann man diesen schwächen.



Manchmal reicht dies aber nicht,

denkt man an die Kranken.

Dann ist es der Ärzte Pflicht,

dass sie nicht mehr schwanken.



Ohne Antrieb lebt man schlecht,

lebt, ist übertrieben.

Jedes Leid ist nie gerecht,

vom Ziel ist nichts geblieben.



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Twity, 16.08.2017

© by Twity-Autor