Über

 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf den/die Autor/in beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

Und nun das Wichtigste:


Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein   b e i  T w i t y  -  A u t o r !!! 

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön an alle Leser und Besucher! :-)

 


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Blog

Im Bauerngarten



In einem Bauerngarten,

da sieht es lustig aus.

Kommt mit, die Runde starten

und folgt der kleinen Maus.



Gleich an der großen Pforte,

da gackert manches Huhn.

Und noch am selben Orte,

hat Bello gut zu tun.



Er jagt die Miezekatze,

sie rennt zum weißen Schaf.

Dort leckt sie ihre Tatze

und ist ganz lieb und brav.



Das Meerschwein und die Hasen,

sie fressen Grün vom Beet.

Sehr gerne auch die Möhren,

bis nichts ins Bäuchlein geht.



Die Bienen und die Hummeln,

sie schlafen im Hotel.

Die meisten Schnecken bummeln,

sind selten gleich zur Stell'.



Die Käfer und die Würmer,

sie lockern Erde auf.

So mancher Himmelsstürmer

mag Früchte gar zuhauf.

 

Die Blüten schaukeln Falter,

das Schwein sonnt sich den Bauch.

Das Pferd im Bibelalter,

grast wie die Ziegen auch.



In einem Bauerngarten,

da geht es bunter zu.

Dort gibt viele Tiere,

von Maus bis Fleckenkuh.



.

Twity, 23.05.2017

© by Twity-Autor



Die Schnatterente


Hoch am Himmel segelt was,

landet sanft im Wasser.

Ist der Teich auch noch so nass,

jener macht nicht blasser.



Öfters fliegt sie hin und her,

taucht gleich mehrfach unter.

Das gefällt der Ente sehr,

hält sie fit und munter.



Trifft sie dann der Sonnenschein,

watschelt sie am Ufer.

Schläft auf ihren Flügeln ein,

ignoriert die Rufer.



Schnattert später gag, gag, gag,

zupft an Wasserpflanzen.

Schwimmt den lieben langen Tag,

übt im Kreise tanzen.



Wenn die Sonne untergeht,

ruht sie gern im Nest.

Da der Mond am Himmel steht,

schaut er durchs Geäst.



.

Twity, 23.05.2017

© by Twity-Autor



Der böse Merlin



Kling, klang, kling,

der Bergfink ist ein Fink,

der Merlin ist sein größter Feind,

Zwergfalken jagen nie vereint,

kling, klang, kling,

der Wiesenpieper weint.



Kling, klang, kling,

der Merlin fing den Fink,

ohne Schmu und Zauberkraft,

hat er es allein geschafft,

kling, klang, kling,

der Bergfink ist erschlafft.



Kling, klang, kling,

der Wiesenpieper ging,

er suchte Schutz im Bodennest,

unterhalb vom Baumgeäst,

kling, klang, kling,

der Pieper ist gestresst.



Kling, klang, kling,

dies war ja wohl ein Ding,

doch morgen ist ein neuer Tag,

und wer den Merlin trotzdem mag,

kling, klang, kling,

den freut auch dessen Ring.


.

Twity, 22.05.2017

© by Twity-Autor




Wach auf



Wach auf, wach auf, der Wecker schellt,

die Sonne sonnt den Morgen.

Die Brötchen wurden längst bestellt,

wie Eier, Butter, Gurken.



Der Kaffeeduft zieht durch den Raum,

vermischt den Duft von Blumen.

Vor der Terrasse steht ein Traum,

kein Baum muss man gar zoomen.



Die Vögel geben ein Konzert,

der Wind streift über Wangen.

Der blaue Himmel ist begehrt,

der Hund will Falter fangen.



Wach auf, wach auf, das Leben lebt,

die Liebe webt schon Fäden.

Ein kleine Herz, es bebt und bebt,

mag gerne mit dir reden.


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Twity, 21.05.2017

© by Twity-Autor

Die Freude



Die Freude tut uns allen gut,

die Freude lässt uns lachen.

Für Freude braucht es keinen Mut,

sie lässt sich leicht entfachen.



Die Freude führt uns oft zum Glück,

die Freude lässt nichts offen.

Sie wässert manchmal auch den Blick,

ist man gar sehr betroffen.



Die Freude hegt auch nur ein Ziel,

sie will uns überraschen.

Man braucht für Freude gar nicht viel,

sie gibt es nicht in Flaschen.



Die Freude ist oft immer da,

wo kleine Dinge zählen.

Sie ist dann sehr dem Herzen nah,

und sollte niemals fehlen.



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Twity, 19.05.2017

© by Twity-Autor

Das große Sterben


Der Frosch liebt seinen Tümpel,

den warmgesonnten Teich.

Er findet oft Gerümpel,

in seinem Wasserreich.


Das macht ihm schwer zu schaffen,

das bringt ihn arg in Not.

Wann wird’s der letzte raffen?

Die Erde ist bald tot!


Es stirbt die schöne Mutter,

das Leben auf der Welt.

Und gar nichts ist in Butter,

da mir dies nicht gefällt.


Manch Menschen in den Ländern

sind rücksichtslos, gemein.

Ein jeder kann es ändern,

dann wird es sauber sein.


Das Wasser und die Wälder,

die Luft und die Natur.

Gesünder wären Felder,

es gäbe Schönheit pur.


Wer zusieht wird zum Täter,

wer duldet trägt auch Schuld.

Bald gibt es auch kein „später,“

dann platzt die Ungeduld.


Einst gab es eine Erde,

so wunderschön und bunt.

Dies nahm die Menschenherde,

ihr Tod hat einen Grund...



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Twity, 18.05.2017

© by Twity-Autor

Der Wolf



Ein Wolf kam aus dem tiefen Wald,

er hatte schlimme Pläne.

Er schlich sehr leise und schon bald,

da fletschte er die Zähne.



Er riss gar weit das Maul auf,

um Schafe zu verschlingen.

So nahm das Schicksal seinen Lauf,

es sollte nicht gelingen.



Es wartete ein andrer „Wolf,“

im Fell von einem Schaf.

Er fuhr zur Weide mit dem Golf,

bevor er auf ihn traf.



Der wilde Wolf zog an der Wolle,

dann war er ganz erschrocken.

So kam es wie es kommen solle,

er musste kurz im Golfe hocken.



In einer Kiste fürs Gehege,

um keinen Schaden anzurichten.

Dort nahm man ihn getrost in Pflege,

ohne etwas anzudichten.



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Twity, 18.05.2017

© by Twity-Autor



Die Schule


Die Schule ist ein guter Ort,

um menschlich zu gedeihen.

Dort lernt man stetig immerfort,

natürlich auch Verzeihen.



Nicht immer geht es lustig zu,

es gibt auch schlimme Tage.

Dann hat man Stress und selten Ruh',

man büffelt, keine Frage.



Fürs Leben und für sich allein,

man selber zieht den Nutzen.

Er stellt sich meist viel später ein,

geht man nicht Schuhe putzen.



Die Chancen sind nicht immer gleich,

die Herkunft wird entscheiden.

Wer wird arm und wer wird reich?

Wer kann Ideen verbreiten?



Und wer kocht Kaffee? Wer bestimmt?

Das liegt nicht in den Sternen.

Wer sich auf sein Ziel besinnt,

wird immer weiter lernen.



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Twity, 11.05.2017

© by Twity-Autor



Habe Dank auf deinen Lippen



Habe Dank auf deinen Lippen

und ein Lächeln noch dazu,

das erspart das viele Tippen,

denn persönlicher bist „du.“



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Twity, 09.05.2017

© by Twity-Autor

Ein tierisch guter Tag



Die Kuh macht quak, die Katze summt,

i-ah schreit unser Hahn,

der Frosch, er bellt, die Biene muht,

Übermut tut heute gut gut,

die Taube kräht vom Kran.



Der Bratfisch gurrt, die Maus kuckuckt,

fiep, fiep macht jeder Hund,

Das Schwein nagt-nagt, der Kuckuck grunzt.

Wer macht es falsch? Wer hat kein Dunst?

Die Ente zischt den Grund.



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Twity, 06.05.2017

© by Twity-Autor

Der gemeine Flieder



Lilablauer, weißer Flieder

duftet alle Jahre wieder,

blüht wie auch in jedem Jahr,

einzigartig, wunderbar.



All die Bienen, Schmetterlinge

mögen Duft und süße Dinge,

wie auch Hummeln und Hornissen,

wollen sie ihn nicht vermissen.



Diese frühlingshaften Bäume,

Büsche der Syringa-Träume,

denn sie sind gar nicht gemein,

laden alle Flügler ein.



Sich zu stärken und zu laben,

gegen Hunger, für die Waben,

bis der Sommerflieder blüht,

der sich auch um sie bemüht.



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Twity, 06.05.2017

© by Twity-Autor



Jetzt scheint die Sonne wieder



Jetzt scheint die Sonne wieder,

Maiglöckchen sitzt im Gras,

die Vögel zwitschern Lieder,

und alle haben Spaß.



Der Kleiber und die Meise,

die Schwalbe und die Kuh,

sie gehen auf die Reise

und schauen Bienen zu.



Die Sonne öffnet Glocken,

sie baden Sonnenlicht,

und in den Blüten hocken

die Falter dicht an dicht.



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Twity, 04.05.2017

© by Twity-Autor

Wenn der Scheitel breiter wird



Wenn der Scheitel breiter wird,

das Grau sich stark vermehrt,

ist das Färben nicht so gut,

es ist sogar verkehrt.



Denn wenn man etwas älter ist,

ist Reife angesagt,

sie sieht man gut am weißem Haar,

und Mut hat - wer sie wagt.



Da hat man auch ein Vorteil von,

man wird glatt unterschätzt,

und liegt mehr auf der faulen Haut,

wenn keiner weiter petzt.



So manches geht viel leichter durch,

spielt man auf „Tattergreis,“

da hat man öfters seine Ruh',

und spart den Färbepreis.



Den setzt man dann im Kaffee um,

bei Touren und beim Sport,

schließlich fühlt man sich noch jung,

ist auch die Jugend fort.



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Twity, 03.05.2017

© by Twity-Autor

Frau Holla und der Bauer

 

Frau Holla zog einmal aus, da begegnete ihr ein Bauer mit der Axt. Da redete sie ihn mit den Worten an, daß er ihr den Wagen verkeilen oder verschlagen sollte. Der Taglöhner tat, wie sie ihm hieß, und als die Arbeit verrichtet war, sprach sie: "Raff die Späne auf und nimm sie zum Trinkgeld mit." Drauf fuhr sie ihres Weges.

 

Dem Manne kamen die Späne vergeblich und unnütz vor, darum ließ er sie meistenteils liegen, bloß ein Stück oder drei nahm er für die Langeweile mit. Wie er nach Hause kam und in den Sack griff, waren die Späne eitel Gold. Alsbald kehrte er um, noch die andern zu holen, die er liegengelassen; sosehr er suchte, so war es doch zu spät und nichts mehr vorhanden.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 8

Des Frühlings Liebe


Den Frühling liebt gar jedermann,

doch er nur die Viola.

Für sie strengt er sich göttlich an,

für Veilchen, ohne Stola.



Mal sind sie blau, mal violett,

er kann sich kaum entscheiden.

Er findet sie besonders nett

und mag sie mehr verbreiten.



Denn er schätzt Bescheidenheit,

den Anstand und die Treue.

Verborgen bis zur Maienzeit,

betören sie aufs Neue.



Der Lenz versteckt sie wo er kann,

denn niemand soll sie finden.

Sonst pflückt noch einer ab und an,

um einen Strauß zu binden.



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Twity, 02.05.2017

© by Twity-Autor

Wenn sich das Herz mit Liebe füllt



Wenn sich das Herz mit Liebe füllt,

das Feuer still entfacht,

sie die größte Sehnsucht stillt,

hat sie dir Glück gebracht.



So halte an der Liebe fest,

sie öffnet neue Türen,

wenn du sie gewähren lässt,

kannst du sie in dir spüren.



Wenn das Herz voll Liebe ist,

ist dies das größte Glück,

wenn dich jemand arg vermisst,

dann herze ihn zurück.



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Twity, 01.05.2017

© by Twity-Autor



Der Frieden



Frieden ist so unerlässlich,

für das Glück, den Lebensraum,

für Entwicklung und das Wachsen,

für die Freundschaft und den Traum.



Hässlich sind dagegen Kriege,

sie sind dumm und schaden nur,

ohne Schutz kann niemand leben,

weder Mensch noch die Natur.



Frieden ist wie Salz der Erde,

Frieden geht uns alle an,

unsre Liebe soll ihn stärken,

denn nur sie bringt ihn voran.


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Twity, 25.04.2017

© by Twity-Autor



Ein Käfer



Ein roter Käfer auf Asphalt

rennt zwischen zweier Ritzen,

er ermüdete alsbald

und blieb dort einfach sitzen.



Dann kam ein blauer von VW,

mit circa achtzig Sachen,

ojemine, ojemine,

er ließ es richtig krachen.



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Twity, 25.04.2017

© by Twity-Autor



Maienzeit



In der schönsten Frühlingszeit,

hallen Vogellieder.

Und so mancher Blütenbaum

zeigt sich traumhaft wieder.



Lichterfüllte Frühlingswiesen

laden ein zum Maientanz.

In den Gärten pflanzt man wieder,

mancher bindet einen Kranz.



In den Wäldern und den Tälern,

nahe aufgewachter Quellen,

schießen aus dem Humusboden

lieblich duftend die Maischellen.



Und so manches blaue Veilchen

säumt den lichten Waldesrand.

Wie die schönen Schlüsselblumen

sind auch sie mit Gott verwandt.



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Twity, 25.04.2017

© by Twity-Autor

Doktor Luther zu Wartburg

 

Doktor Luther saß auf der Wartburg und übersetzte die Bibel.

Dem Teufel war das unlieb und hätte gern das heilige Werk gestört; aber als er ihn versuchen wollte, griff Luther das Tintenfaß, aus dem er schrieb, und warf's dem Bösen an den Kopf.

Noch zeigt man heutigestages die Stube und den Stuhl, worauf Luther gesessen, auch den Flecken an der Wand, wohin die Tinte geflogen ist.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 556