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 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Das gnadenlose Schicksal



Wohin das Schicksal uns auch führt,

es liegt nicht in den Sternen.

Wie auch immer es berührt,

kein Mensch kann es entfernen.



Öfters wechseln Hoch und Tief,

sein Päckchen muss man tragen.

Manches läuft mitunter schief,

dann häufen sich die Fragen.



Warum, weshalb, wieso denn nur?

Gern sucht man nach den Gründen.

Verfolgt mitunter Zeit und Spur,

die dann ins Jenseits münden.



Dort stehen beide gänzlich still,

als wäre nichts passiert.

Doch weil das Leben es so will,

wird abermals floriert.



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Twity, 24.07.2017

© by Twity-Autor

Sommerlaunen



Der Mond hat keine Eile,

die Sterne sind hellwach.

Die Nächte sind viel wärmer,

trotz dichtem Ziegeldach.



Der Wind ist unbeständig,

er wechselt immerzu.

Die Hitze in den Räumen

verflüchtigt nicht im Nu.



Dann prasselt warmer Regen,

er klopft ans Fensterbrett.

Er löscht den Durst der Erde,

gar mancher wälzt im Bett.



Und geht die Nacht dann träumen,

gibt auch der Regen auf.

Die Sonne scheint gar wieder,

das Celsius klettert rauf.



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Twity, 06.07.2017

© by Twity-Autor



Das Dichten


Das Dichten ist gar eine Kunst,

liebt man der Sprache Wort,

doch hat man davon wenig Dunst,

ist manches Werk gar Mord.



Doch nutzt man seine Tastatur

und reimt schön an den Enden,

(von mir aus über Wald und Flur,)

dann lässt sich manches wenden.



Ergibt das Ganze dann noch Sinn

und ist mit Herz geschrieben,

dann rafft es manchen Leser hin

und es wird hiergeblieben.



Dann ist man jenem Dichter treu

und freut sich auf die Zeilen,

vorausgesetzt er schreibt sie neu

und borgt sie nicht bisweilen.



Denn mancher gibt sie nie zurück

und schmückt sich dann für immer,

er stiehlt Gedanken Stück für Stück,

und alles wird noch schlimmer.



Ein guter Dichter hat Ideen

verzichtet auf manch Feder,

er schreibt besonders klug und scheen

und zieht auch arg vom Leder.



Er kennt sich mit den Worten aus

und setzt sie stilvoll ein,

und kommt manchmal nur Unsinn raus,

dann sollte es so sein.



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Twity, 15.06.2017

© by Twity-Autor



Lieben Dank



Ich danke dir von ganzen Herzen

und bin sehr froh weil es dich gibt.

Der Herrgott soll dich stets beschützen,

wenn er dich ebenso stark liebt.



Mein Dank passt schwerlich nur in Worte,

du bist ein wahrer Herzensengel.

Und brauchst du einmal Rat und Hilfe,

dann hilft dir gern dein großer Bengel.



Ich danke dir aus tiefster Seele

und wünsche dir tagtäglich Glück.

Ich werde immer an dich denken,

mit Wehmut blicke ich zurück.



Lieben Dank für dein Vertrauen,

jetzt kullern mir doch glatt die Tränen.

Danke Muttchen für die Liebe,

dies wollte ich nochmals erwähnen.

 

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Twity, 15.06.2017

© by Twity-Autor

Sommermond



Er ist mir doch der liebste,

der Sommermond in spe.

Mit seinen Funkelsternen,

bei klarer Sicht am See.



Er spiegelt hell im Wasser

und leuchtet durch die Nacht.

Die Grillen zirpen wieder,

bis ein Konzert entfacht.



Ich kann sie kaum noch hören,

versunken ist der Blick.

Nun kehren alte Träume

von ganz allein zurück.



Ich hab' sie nicht verloren,

nur kaum an sie gedacht.

Wie an die ersten Küsse,

in lauer Sommernacht.



Was war ist längst vergangen,

die Liebe bleibt bestehen.

Der Sommermond erinnert

und wird wie immer gehen.



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Twity, 11.06.2017

© by Twity-Autor



Frau Holla und der treue Eckart

 

In Thüringen liegt ein Dorf namens Schwarza, da zog Weihnachten Frau Holla vorüber, und vorn im Haufen ging der treue Eckart und warnte die begegneten Leute, aus dem Wege zu weichen, daß ihnen kein Leid widerfahre.

 

Ein paar Bauernknaben hatten gerade Bier in der Schenke geholt, das sie nach Haus tragen wollten, als der Zug erschien, dem sie zusahen. Die Gespenster nahmen aber die ganze breite Straße ein, da wichen die Dorfjungen mit ihren Kannen abseits in eine Ecke; bald nahten sich unterschiedene Weiber aus der Rotte, nahmen die Kannen und tranken. Die Knaben schwiegen aus Furcht stille, wußten doch nicht, wie sie ihnen zu Haus tun sollten, wenn sie mit leeren Krügen kommen würden.

 

Endlich trat der treue Eckart herbei und sagte: "Das riet euch Gott, daß ihr kein Wörtchen gesprochen habt, sonst wären euch eure Hälse umgedreht worden; gehet nun flugs heim und sagt keinem Menschen etwas von der Geschichte, so werden eure Kannen immer voll Bier sein und wird ihnen nie gebrechen." Dieses taten die Knaben, und es war so, die Kannen wurden niemals leer, und drei Tage nahmen sie das Wort in acht.

 

Endlich aber konnten sie's nicht länger bergen, sondern erzählten ihren Eltern von der Sache, da war es aus, und die Krüglein versiegten. Andere sagten, es sei dies nicht eben zu Weihnacht geschehen, sondern auf eine andere Zeit.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 7

 

 

Die ungleichen Schuhe



Einst gab es ein Paar Schuhe,

sie waren sich nicht grün.

Sie mochten den Besitzer,

er war speziell und kühn.



Ihr Weg ging auseinander,

da war schon öfters so.

Der eine war gestolpert,

der andere war froh.



Sie sahen sich nicht ähnlich,

der linke Schuh war blau.

Der rechte Schuh war größer

und außerdem noch grau.



Sie passten nicht zusammen,

doch waren sie ein Paar.

Und weil sie anders waren,

war auch der Spott ganz nah.



Er zog sogleich vom Leder,

und malte alles schwarz.

Das Paar war sich schnell einig,

für ihn gab es kein Platz.



Sie ließen sich nichts bieten,

denn jeder Schuh tat gut.

Sie waren zwar verschieden,

doch passten gut zum Hut.



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Twity, 08.06.2017

© by Twity-Autor


Der Juni



Der Juni ist das sechste Kind,

von der Mutter Erde.

Und weil wir jetzt im Juni sind,

verstärkt sich die Offerte.



Vom farbenfrischen Angebot

an Kelchen und an Dolden.

Im Farbenspektrum blau bis rot,

gar manche leuchten golden.



Die Früchte werden sonnenreif,

sie werden süße Gaben.

Bis auf Märchenvogel Greif,

will sie jeder haben.



Die Rosen klettern überall,

an Hecken und am Stock.

Im Sommerduft und Düfteschwall

verweilt manch schöner Rock.



In warmer Luft, da brummt und summt

wer fleißig sammeln geht.

Und erst am Abend, da verstummt

manch Sommerlied sehr spät.



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Twity, 08.06.2017

© by Twity-Autor







Zeit für Kinder



Die große Welt ist halb so schön,

ohne unsre Kinder.

Sie halten jung und geben viel,

im Frühling wie im Winter.



Und ist das Leben manchmal hart,

sie brauchen Halt und Liebe.

Passt auf sie auf, hört ihnen zu,

und hegt die jungen Triebe.



Wir sollten immer Vorbild sein,

mit ihnen spielen, lachen.

So mancher süßer Schmetterling

wird auch Fehler machen.



Und das ist gut, dies muss so sein,

das Fallen und das Gehen.

Und wenn sie etwas größer sind,

dann werden sie verstehen.



Das Ja und Nein, das Bitte, Danke,

denn Alltagsregeln müssen sein.

Und auch Respekt vor jedem Leben

bringe immerzu mit ein.

 

Wenn dein Kind dann glücklich ist,

wirst auch du es sein.

Wiege nie die Arbeit auf,

sonst lässt es dich allein.



Denn was du gern von Herzen machst,

wird später auch belohnt.

Dann hast du einen guten Draht

und wirst vom Hass verschont.



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Twity, 31.05.2017

© by Twity-Autor




Der Kindertag



Heute ist ein großer Tag,

der Feiertag für Kinder,

wer die Hüpfer liebt und mag,

wird zum Spaß-Erfnder.



Und er schenkt dem Nachwuchs Zeit,

herzt nach Strich und Faden,

mit Proviant und Heiterkeit

geht es dann zum Baden.



Auf der Schulter vom Papa,

oder halt am Händchen,

ist das Kind den Eltern nah,

wie beim Hund das Schwänzchen.



Später gibt es noch ein Eis,

kalte grüne Brause,

denn der Kindertag wird heiß,

geht’s zur Gartensause.



Aufgestellt ist schon das Zelt

für die lieben Kleinen,

und sie tauchen in die Welt,

wo sie sich vereinen.



Bratwurstduft und Hüpfmusik,

Trampolin und Spiele,

führen schnell zum Kinderglück,

wie der Tanz um Stühle.



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Twity, 28.05.2017

© by Twity-Autor


Der Acer



Der Acer ist ein Ahornbaum

mit grünen Flügelfrüchten.

Manch hohes Alter glaubt man kaum,

sie lassen sich gut züchten.



Der Berg-Ahorn steht gern im Park,

auf Straßen und Flusstälern.

Der Feld- und Spitz-Ahorn folgt stark,

ihr Ruf lässt sich kaum schmälern.



Gar mancher Acer steht im Wald,

der Ahorn bringt viel Nutzen.

Er schützt, beschattet zum Erhalt,

wenn Vögel fressen und sich putzen.



Ist Nahrung und für vieles gut,

als Umschlag, Sirup, oder Tee.

Denn wer in Ahornblättern ruht,

der lindert auch so manches Weh.



Wer gerne seine Früchte mag,

bereitet sie als warmen Snack.

Mit Öl, Gewürzen, Pfeffer, Quark,

verputzt man junge Früchte weg.



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Twity, 28.05.2017

© by Twity-Auto

Bunte Felder



Grün sind alle Wälder,

farbig manche Felder,

lila der Lavendel,

sonnengelb der Raps,

knallrot steht der Mohn,

und die geben Sonnen

haben schon begonnen,

blühen allseits schon.

Wie die Blumenwiesen,

die Bienen gern genießen,

ist Liebe aller Lohn.



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Twity, 28.05.2017

© by Twity-Autor


Der Grashüpfer



Im frisch gemähten Gras,

da tut sich was, da tut sich was,

da springt was vor die Nas'.

Es ist kein Frosch, kein grüner Fink,

kein kleiner Has', kein Schmetterling.

Es springt mich unerschrocken an,

da er verdammt gut hüpfen kann,

das macht dem Hüpfer Spaß.

 

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Twity, 27.05.2017

© by Twity-Autor

Die Tulpenzwiebel



An jeder Zwiebel wachsen

Wurzeln dicht und fein,

und ist im Boden Wasser,

dann bleibt sie nimmer klein.



Dann schießen junge Triebe,

dem Sonnenlicht empor,

in ihren Zwiebelscheiben

kommt auch ihr Nährstoff vor.



In jeder dieser Zwiebeln

sind Blüte und auch Blätter,

der Spross bohrt einen Ausgang

und wächst bei schönem Wetter.



Schon bald treibt eine Knospe,

man sieht den Farbenschimmer,

zu unser aller Freude,

blüht sie im Frühjahr immer.



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Twity, 27.05.2017

© by Twity-Autor



Im Bauerngarten



In einem Bauerngarten,

da sieht es lustig aus.

Kommt mit, die Runde starten

und folgt der kleinen Maus.



Gleich an der großen Pforte,

da gackert manches Huhn.

Und noch am selben Orte,

hat Bello gut zu tun.



Er jagt die Miezekatze,

sie rennt zum weißen Schaf.

Dort leckt sie ihre Tatze

und ist ganz lieb und brav.



Das Meerschwein und die Hasen,

sie fressen Grün vom Beet.

Sehr gerne auch die Möhren,

bis nichts ins Bäuchlein geht.



Die Bienen und die Hummeln,

sie schlafen im Hotel.

Die meisten Schnecken bummeln,

sind selten gleich zur Stell'.



Die Käfer und die Würmer,

sie lockern Erde auf.

So mancher Himmelsstürmer

mag Früchte gar zuhauf.

 

Die Blüten schaukeln Falter,

das Schwein sonnt sich den Bauch.

Das Pferd im Bibelalter,

grast wie die Ziegen auch.



In einem Bauerngarten,

da geht es bunter zu.

Dort gibt viele Tiere,

von Maus bis Fleckenkuh.



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Twity, 23.05.2017

© by Twity-Autor



Die Schnatterente


Hoch am Himmel segelt was,

landet sanft im Wasser.

Ist der Teich auch noch so nass,

jener macht nicht blasser.



Öfters fliegt sie hin und her,

taucht gleich mehrfach unter.

Das gefällt der Ente sehr,

hält sie fit und munter.



Trifft sie dann der Sonnenschein,

watschelt sie am Ufer.

Schläft auf ihren Flügeln ein,

ignoriert die Rufer.



Schnattert später gag, gag, gag,

zupft an Wasserpflanzen.

Schwimmt den lieben langen Tag,

übt im Kreise tanzen.



Wenn die Sonne untergeht,

ruht sie gern im Nest.

Da der Mond am Himmel steht,

schaut er durchs Geäst.



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Twity, 23.05.2017

© by Twity-Autor



Der böse Merlin



Kling, klang, kling,

der Bergfink ist ein Fink,

der Merlin ist sein größter Feind,

Zwergfalken jagen nie vereint,

kling, klang, kling,

der Wiesenpieper weint.



Kling, klang, kling,

der Merlin fing den Fink,

ohne Schmu und Zauberkraft,

hat er es allein geschafft,

kling, klang, kling,

der Bergfink ist erschlafft.



Kling, klang, kling,

der Wiesenpieper ging,

er suchte Schutz im Bodennest,

unterhalb vom Baumgeäst,

kling, klang, kling,

der Pieper ist gestresst.



Kling, klang, kling,

dies war ja wohl ein Ding,

doch morgen ist ein neuer Tag,

und wer den Merlin trotzdem mag,

kling, klang, kling,

den freut auch dessen Ring.


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Twity, 22.05.2017

© by Twity-Autor




Wach auf



Wach auf, wach auf, der Wecker schellt,

die Sonne sonnt den Morgen.

Die Brötchen wurden längst bestellt,

wie Eier, Butter, Gurken.



Der Kaffeeduft zieht durch den Raum,

vermischt den Duft von Blumen.

Vor der Terrasse steht ein Traum,

kein Baum muss man gar zoomen.



Die Vögel geben ein Konzert,

der Wind streift über Wangen.

Der blaue Himmel ist begehrt,

der Hund will Falter fangen.



Wach auf, wach auf, das Leben lebt,

die Liebe webt schon Fäden.

Ein kleine Herz, es bebt und bebt,

mag gerne mit dir reden.


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Twity, 21.05.2017

© by Twity-Autor

Die Freude



Die Freude tut uns allen gut,

die Freude lässt uns lachen.

Für Freude braucht es keinen Mut,

sie lässt sich leicht entfachen.



Die Freude führt uns oft zum Glück,

die Freude lässt nichts offen.

Sie wässert manchmal auch den Blick,

ist man gar sehr betroffen.



Die Freude hegt auch nur ein Ziel,

sie will uns überraschen.

Man braucht für Freude gar nicht viel,

sie gibt es nicht in Flaschen.



Die Freude ist oft immer da,

wo kleine Dinge zählen.

Sie ist dann sehr dem Herzen nah,

und sollte niemals fehlen.



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Twity, 19.05.2017

© by Twity-Autor

Das große Sterben


Der Frosch liebt seinen Tümpel,

den warmgesonnten Teich.

Er findet oft Gerümpel,

in seinem Wasserreich.


Das macht ihm schwer zu schaffen,

das bringt ihn arg in Not.

Wann wird’s der letzte raffen?

Die Erde ist bald tot!


Es stirbt die schöne Mutter,

das Leben auf der Welt.

Und gar nichts ist in Butter,

da mir dies nicht gefällt.


Manch Menschen in den Ländern

sind rücksichtslos, gemein.

Ein jeder kann es ändern,

dann wird es sauber sein.


Das Wasser und die Wälder,

die Luft und die Natur.

Gesünder wären Felder,

es gäbe Schönheit pur.


Wer zusieht wird zum Täter,

wer duldet trägt auch Schuld.

Bald gibt es auch kein „später,“

dann platzt die Ungeduld.


Einst gab es eine Erde,

so wunderschön und bunt.

Dies nahm die Menschenherde,

ihr Tod hat einen Grund...



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Twity, 18.05.2017

© by Twity-Autor