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 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Der Wolf



Ein Wolf kam aus dem tiefen Wald,

er hatte schlimme Pläne.

Er schlich sehr leise und schon bald,

da fletschte er die Zähne.



Er riss gar weit das Maul auf,

um Schafe zu verschlingen.

So nahm das Schicksal seinen Lauf,

es sollte nicht gelingen.



Es wartete ein andrer „Wolf,“

im Fell von einem Schaf.

Er fuhr zur Weide mit dem Golf,

bevor er auf ihn traf.



Der wilde Wolf zog an der Wolle,

dann war er ganz erschrocken.

So kam es wie es kommen solle,

er musste kurz im Golfe hocken.



In einer Kiste fürs Gehege,

um keinen Schaden anzurichten.

Dort nahm man ihn getrost in Pflege,

ohne etwas anzudichten.



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Twity, 18.05.2017

© by Twity-Autor



Die Schule


Die Schule ist ein guter Ort,

um menschlich zu gedeihen.

Dort lernt man stetig immerfort,

natürlich auch Verzeihen.



Nicht immer geht es lustig zu,

es gibt auch schlimme Tage.

Dann hat man Stress und selten Ruh',

man büffelt, keine Frage.



Fürs Leben und für sich allein,

man selber zieht den Nutzen.

Er stellt sich meist viel später ein,

geht man nicht Schuhe putzen.



Die Chancen sind nicht immer gleich,

die Herkunft wird entscheiden.

Wer wird arm und wer wird reich?

Wer kann Ideen verbreiten?



Und wer kocht Kaffee? Wer bestimmt?

Das liegt nicht in den Sternen.

Wer sich auf sein Ziel besinnt,

wird immer weiter lernen.



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Twity, 11.05.2017

© by Twity-Autor



Habe Dank auf deinen Lippen



Habe Dank auf deinen Lippen

und ein Lächeln noch dazu,

das erspart das viele Tippen,

denn persönlicher bist „du.“



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Twity, 09.05.2017

© by Twity-Autor

Ein tierisch guter Tag



Die Kuh macht quak, die Katze summt,

i-ah schreit unser Hahn,

der Frosch, er bellt, die Biene muht,

Übermut tut heute gut gut,

die Taube kräht vom Kran.



Der Bratfisch gurrt, die Maus kuckuckt,

fiep, fiep macht jeder Hund,

Das Schwein nagt-nagt, der Kuckuck grunzt.

Wer macht es falsch? Wer hat kein Dunst?

Die Ente zischt den Grund.



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Twity, 06.05.2017

© by Twity-Autor

Der gemeine Flieder



Lilablauer, weißer Flieder

duftet alle Jahre wieder,

blüht wie auch in jedem Jahr,

einzigartig, wunderbar.



All die Bienen, Schmetterlinge

mögen Duft und süße Dinge,

wie auch Hummeln und Hornissen,

wollen sie ihn nicht vermissen.



Diese frühlingshaften Bäume,

Büsche der Syringa-Träume,

denn sie sind gar nicht gemein,

laden alle Flügler ein.



Sich zu stärken und zu laben,

gegen Hunger, für die Waben,

bis der Sommerflieder blüht,

der sich auch um sie bemüht.



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Twity, 06.05.2017

© by Twity-Autor



Jetzt scheint die Sonne wieder



Jetzt scheint die Sonne wieder,

Maiglöckchen sitzt im Gras,

die Vögel zwitschern Lieder,

und alle haben Spaß.



Der Kleiber und die Meise,

die Schwalbe und die Kuh,

sie gehen auf die Reise

und schauen Bienen zu.



Die Sonne öffnet Glocken,

sie baden Sonnenlicht,

und in den Blüten hocken

die Falter dicht an dicht.



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Twity, 04.05.2017

© by Twity-Autor

Wenn der Scheitel breiter wird



Wenn der Scheitel breiter wird,

das Grau sich stark vermehrt,

ist das Färben nicht so gut,

es ist sogar verkehrt.



Denn wenn man etwas älter ist,

ist Reife angesagt,

sie sieht man gut am weißem Haar,

und Mut hat - wer sie wagt.



Da hat man auch ein Vorteil von,

man wird glatt unterschätzt,

und liegt mehr auf der faulen Haut,

wenn keiner weiter petzt.



So manches geht viel leichter durch,

spielt man auf „Tattergreis,“

da hat man öfters seine Ruh',

und spart den Färbepreis.



Den setzt man dann im Kaffee um,

bei Touren und beim Sport,

schließlich fühlt man sich noch jung,

ist auch die Jugend fort.



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Twity, 03.05.2017

© by Twity-Autor

Frau Holla und der Bauer

 

Frau Holla zog einmal aus, da begegnete ihr ein Bauer mit der Axt. Da redete sie ihn mit den Worten an, daß er ihr den Wagen verkeilen oder verschlagen sollte. Der Taglöhner tat, wie sie ihm hieß, und als die Arbeit verrichtet war, sprach sie: "Raff die Späne auf und nimm sie zum Trinkgeld mit." Drauf fuhr sie ihres Weges.

 

Dem Manne kamen die Späne vergeblich und unnütz vor, darum ließ er sie meistenteils liegen, bloß ein Stück oder drei nahm er für die Langeweile mit. Wie er nach Hause kam und in den Sack griff, waren die Späne eitel Gold. Alsbald kehrte er um, noch die andern zu holen, die er liegengelassen; sosehr er suchte, so war es doch zu spät und nichts mehr vorhanden.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 8

Des Frühlings Liebe


Den Frühling liebt gar jedermann,

doch er nur die Viola.

Für sie strengt er sich göttlich an,

für Veilchen, ohne Stola.



Mal sind sie blau, mal violett,

er kann sich kaum entscheiden.

Er findet sie besonders nett

und mag sie mehr verbreiten.



Denn er schätzt Bescheidenheit,

den Anstand und die Treue.

Verborgen bis zur Maienzeit,

betören sie aufs Neue.



Der Lenz versteckt sie wo er kann,

denn niemand soll sie finden.

Sonst pflückt noch einer ab und an,

um einen Strauß zu binden.



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Twity, 02.05.2017

© by Twity-Autor

Wenn sich das Herz mit Liebe füllt



Wenn sich das Herz mit Liebe füllt,

das Feuer still entfacht,

sie die größte Sehnsucht stillt,

hat sie dir Glück gebracht.



So halte an der Liebe fest,

sie öffnet neue Türen,

wenn du sie gewähren lässt,

kannst du sie in dir spüren.



Wenn das Herz voll Liebe ist,

ist dies das größte Glück,

wenn dich jemand arg vermisst,

dann herze ihn zurück.



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Twity, 01.05.2017

© by Twity-Autor



Der Frieden



Frieden ist so unerlässlich,

für das Glück, den Lebensraum,

für Entwicklung und das Wachsen,

für die Freundschaft und den Traum.



Hässlich sind dagegen Kriege,

sie sind dumm und schaden nur,

ohne Schutz kann niemand leben,

weder Mensch noch die Natur.



Frieden ist wie Salz der Erde,

Frieden geht uns alle an,

unsre Liebe soll ihn stärken,

denn nur sie bringt ihn voran.


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Twity, 25.04.2017

© by Twity-Autor



Ein Käfer



Ein roter Käfer auf Asphalt

rennt zwischen zweier Ritzen,

er ermüdete alsbald

und blieb dort einfach sitzen.



Dann kam ein blauer von VW,

mit circa achtzig Sachen,

ojemine, ojemine,

er ließ es richtig krachen.



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Twity, 25.04.2017

© by Twity-Autor



Maienzeit



In der schönsten Frühlingszeit,

hallen Vogellieder.

Und so mancher Blütenbaum

zeigt sich traumhaft wieder.



Lichterfüllte Frühlingswiesen

laden ein zum Maientanz.

In den Gärten pflanzt man wieder,

mancher bindet einen Kranz.



In den Wäldern und den Tälern,

nahe aufgewachter Quellen,

schießen aus dem Humusboden

lieblich duftend die Maischellen.



Und so manches blaue Veilchen

säumt den lichten Waldesrand.

Wie die schönen Schlüsselblumen

sind auch sie mit Gott verwandt.



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Twity, 25.04.2017

© by Twity-Autor

Doktor Luther zu Wartburg

 

Doktor Luther saß auf der Wartburg und übersetzte die Bibel.

Dem Teufel war das unlieb und hätte gern das heilige Werk gestört; aber als er ihn versuchen wollte, griff Luther das Tintenfaß, aus dem er schrieb, und warf's dem Bösen an den Kopf.

Noch zeigt man heutigestages die Stube und den Stuhl, worauf Luther gesessen, auch den Flecken an der Wand, wohin die Tinte geflogen ist.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 556

 

Der Montag



Der Montag ist kein guter Tag,

das ist er nie gewesen.

Und weil man ihn nur selten mag,

erträgt man ihn mit Späßen.

 

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Twity, 24.04.2017

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Die zwölf Johannesse

 

Ein fränkischer König hatte zwölf Jünglinge, die wurden die deutschen Schüler genannt und hießen jeglicher Johannes. Sie fuhren auf einer Glücksscheibe durch alle Länder und konnten binnen vierundzwanzig Stunden erfahren, was in der ganzen Welt geschehen war. Das berichteten sie dann dem Könige.

 

Der Teufel aber ließ alle Jahre einen von der Scheibe herabfallen und nahm ihn zum Zoll. Den letzten ließ er auf den Petersberg bei Erfurt fallen, der zuvor der Berbersberg genannt war. Der König bekümmerte sich, wo doch der letzte hingekommen wäre, und als er erfuhr, daß es ein schöner Berg sei, auf den er herabgefallen, ließ er eine Kapelle daselbst bauen und nannte sie Corpus Christi; setzte auch einen Einsiedler hinein. Es war aber damals schiffbar Wasser ringsumher und nichts angebaut, und an der Kapelle hing eine Leuchte, danach sich jeder richtete, bis das Wasser an der Sachsenburg abgestochen wurde.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 337

 

Ihr elenden Klagen



Ihr elenden Klagen,

wie könnt ihr es wagen,

ihr seht nur das Schlechte,

als ob es was brächte,

das ewige Jammern,

das furchtbare Klammern,

das Bitten und Flehen,

wer weint kann nicht sehen.

Ihr seid wie ein Stein,

beschwerend, gemein.

Euch fehlt jeder Blick

für Freude und Glück.



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Twity, 23.04.2017

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Der Wasserfrosch



Der Frosch sonnt sich im Lenzenschein,

er liebt sein Wasserreich.

Er quakt sich für das Laichen ein,

am Rand von einem Teich.



Das Weibchen trägt ihn huckepack,

zum besten Wasserplatz.

Er klebt mit grünen nassen Frack

ganz nah an seinem Schatz.



Die Eier hat sie abgelegt,

er legt die Spermien auf.

Nach Tagen hat sich was bewegt,

es larvt sich schon zuhauf.



Sie halten sich an Pflanzen fest

und werden Kaulquappen.

Acht Wochen dauert noch der Rest,

bevor sie Fliegen schnappen.



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Twity, 23.04.2016

© by Twity-Autor



Die Brückenbauer



Die Sonne und der Regen

haben sich verbunden.

Auf allen ihren Wegen,

werden sie gefunden.



Unterhalb der Wolken,

unterm Himmelzelt,

werden Menschen folgen,

auf der ganzen Welt.



Denn sie bauen Brücken,

wie den Regenbogen.

Mit Farben die beglücken,

bis sie dann weiter zogen.



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Twity, 21.04.2017

© by Twity-Autor



Der schöne Mai



Der Mai ist grün, der Mai ist bunt,

das ist ein wunderbarer Grund

ihn fest in unser Herz zu schließen,

wenn überall Maiglöckchen sprießen.

Der Mai ist schön, der Mai ist warm,

an Vielfalt ist er niemals arm,

er ist besonders liebenswert,

noch nie hat jemand sich beschwert.




Twity, 21.04.2017

© by Twity-Autor