Über

 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf den/die Autor/in beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

Und nun das Wichtigste:


Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein   b e i  T w i t y  -  A u t o r !!! 

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön an alle Leser und Besucher! :-)

 


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Blog

Der Montag



Der Montag ist kein guter Tag,

das ist er nie gewesen.

Und weil man ihn nur selten mag,

erträgt man ihn mit Späßen.

 

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Twity, 24.04.2017

© by Twity-Autor

Die zwölf Johannesse

 

Ein fränkischer König hatte zwölf Jünglinge, die wurden die deutschen Schüler genannt und hießen jeglicher Johannes. Sie fuhren auf einer Glücksscheibe durch alle Länder und konnten binnen vierundzwanzig Stunden erfahren, was in der ganzen Welt geschehen war. Das berichteten sie dann dem Könige.

 

Der Teufel aber ließ alle Jahre einen von der Scheibe herabfallen und nahm ihn zum Zoll. Den letzten ließ er auf den Petersberg bei Erfurt fallen, der zuvor der Berbersberg genannt war. Der König bekümmerte sich, wo doch der letzte hingekommen wäre, und als er erfuhr, daß es ein schöner Berg sei, auf den er herabgefallen, ließ er eine Kapelle daselbst bauen und nannte sie Corpus Christi; setzte auch einen Einsiedler hinein. Es war aber damals schiffbar Wasser ringsumher und nichts angebaut, und an der Kapelle hing eine Leuchte, danach sich jeder richtete, bis das Wasser an der Sachsenburg abgestochen wurde.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 337

 

Ihr elenden Klagen



Ihr elenden Klagen,

wie könnt ihr es wagen,

ihr seht nur das Schlechte,

als ob es was brächte,

das ewige Jammern,

das furchtbare Klammern,

das Bitten und Flehen,

wer weint kann nicht sehen.

Ihr seid wie ein Stein,

beschwerend, gemein.

Euch fehlt jeder Blick

für Freude und Glück.



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Twity, 23.04.2017

© by Twity-Autor



Der Wasserfrosch



Der Frosch sonnt sich im Lenzenschein,

er liebt sein Wasserreich.

Er quakt sich für das Laichen ein,

am Rand von einem Teich.



Das Weibchen trägt ihn huckepack,

zum besten Wasserplatz.

Er klebt mit grünen nassen Frack

ganz nah an seinem Schatz.



Die Eier hat sie abgelegt,

er legt die Spermien auf.

Nach Tagen hat sich was bewegt,

es larvt sich schon zuhauf.



Sie halten sich an Pflanzen fest

und werden Kaulquappen.

Acht Wochen dauert noch der Rest,

bevor sie Fliegen schnappen.



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Twity, 23.04.2016

© by Twity-Autor



Die Brückenbauer



Die Sonne und der Regen

haben sich verbunden.

Auf allen ihren Wegen,

werden sie gefunden.



Unterhalb der Wolken,

unterm Himmelzelt,

werden Menschen folgen,

auf der ganzen Welt.



Denn sie bauen Brücken,

wie den Regenbogen.

Mit Farben die beglücken,

bis sie dann weiter zogen.



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Twity, 21.04.2017

© by Twity-Autor



Der schöne Mai



Der Mai ist grün, der Mai ist bunt,

das ist ein wunderbarer Grund

ihn fest in unser Herz zu schließen,

wenn überall Maiglöckchen sprießen.

Der Mai ist schön, der Mai ist warm,

an Vielfalt ist er niemals arm,

er ist besonders liebenswert,

noch nie hat jemand sich beschwert.




Twity, 21.04.2017

© by Twity-Autor

Am Fliederstrauch

 

Wer schnuppert da im Grase,
im Frühlingssonnenschein?
Das kann doch nur die Nase,
vom Osterhasen sein.

Er hoppelt zu der Quelle,
ganz nah am Fliederstrauch.
Versteckt er an der Stelle,
die Ostereier auch?

Ich kann es nicht erkennen,
er tarnt im Gras sein Fell.
Und dann seh' ich ihn rennen,
die Hühner gackern hell.

Er rollt der Hühner Eier,
zu dem geheimen Ort.
Betupft sie bunt am Weiher,
und trägt sie wieder fort.

Zu der besagten Quelle,
ganz nah am Fliederstrauch.
Und noch an mancher Stelle,

so ist der Osterbrauch.

 


© by Twity-Autor, 2011

Der Silberreiher



Die Enten sind grad hoch im Kurs,

und ebenso die Eier.

Die Hasen folgen hinterdrein,

dann muss es folglich Ostern sein,

denkt sich ein Silberreiher.



Dann kommt er glatt zur besten Zeit,

das Leben hat begonnen.

Die Auferstehung ist nicht weit,

ihn schmückt sein weißes Federkleid,

er möchte sich hier sonnen.



Er sah auf seinem langen Flug

gar sagenhafte Dinge.

Jener wirkt sehr stolz und klug,

er flog mit einem Vogelzug

und trägt an Füßen Ringe.



Der Frühling führte ihn hier her,

an diesen Ostertagen.

Die Gera macht es ihm sehr schwer,

denn Fische gibt sie selten her,

Insekten füllen seinen Magen.



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Twity, 14.04.2017

© by Twity-Autor





Die wilde Kirche

 

Auf den Ohmberg im Eichsfeld kam auf seinem Bekehrungsgange durch Thüringen auch der heilige Bonifazius und zerstörte dort eine heidnische Opferstätte auf einem Felsen, der noch jetzt der große Stein heißt. Dort pflanzte er ein Kreuz auf und predigte von einem grausam steilen Felsen, der, vom Ohmberge abgerissen, ganz einzeln sich erhebt, fast wie der erst spät wieder zugänglich gemachte Bonifaziusfels beim Schlosse Altenstein, und dieser Fels und Ort heißt noch heute die wilde Kirche.

 

An des Berges Fuß gründete Bonifazius ein Kloster, das hieß zu den drei Annen. Als einstens eine furchtbare Pest das Eichsfeld verheerte und die Geistlichen dahingerafft hatte, sollen neugeborne Kinder zur wilden Kirche getragen und allda von einem Einsiedler getauft worden sein. Es ist dort nicht so recht geheuer; manche haben schon wundersamen Glockenklang vernommen, und eine Frau erblickte selbst die Glocke, silberhell in offner Glockenstube hängend über einem auch offnen überherrlichen Dome, darinnen die Kerzen brannten und ein greiser Bischof das heilige Amt hielt. Ganz erstaunt eilte das Weib, ihren Mann zu rufen, als sie ihn aber endlich gefunden hatte und zur Stelle führte, war die Kirche verschwunden, gleich der Geisterkirche am Ochsenkopf und auf Burg Waldstein.

 

Quelle: Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853

 

Ein knallig rotes Osterei

 

Ein knallig rotes Osterei,

das wollte sich verstecken.

Da kam sogleich der Fuchs vorbei,

er wollte es erschrecken.



Doch weil es keine Ohren hat

und leider keine Beine,

da lag es sich die Schale platt

und war auch ganz alleine.



Doch wie der Zufall es gern will,

ein Kind hat es gefunden.

Ein gutes Kind mit Hut und Brill',

hat es am Zweig gebunden.



Und später klopfte jemand an,

das war die schwarze Dohle.

Dann fiel das Ei, oh man, oh man,

gar mitten in die Kohle.



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Twity, 12.04.2017

© by Twity-Autor

Osterverse



Osterverse müssen sein,

um den Lenz zu danken.

Er lädt zum Verweilen ein,

um Energie zu tanken.



Fruchtbar ist die neue Zeit,

in der wir innehalten.

Mancher trägt ein Festtagskleid,

mit und ohne Falten.



Wenn er Christ und gläubig ist,

folgt er seinen Glocken.

Kein Osterei ist dunkel, trist,

da Farben uns frohlocken.



Sie leuchten bunt im Osternest

und hängen gar an Bäumen.

Fast jeder hält an Bräuchen fest,

und träumt von seinen Träumen.



Und meint das Wetter es nicht gut,

die Flora braucht auch Regen.

Dann wandern wir mit Regenhut,

denn Ostern ist ein Segen.



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Twity, 12.04.2017

© by Twity-Autor



Der Igel im Hühnerstall

 

Der Igel hat zu kurze Beine,
drum rollt er sich gekonnt zum Ball.
Das macht er öfters ganz alleine,
speziell in diesem einen Fall.

 

Er wohnt im Stall bei Hühnern, Enten,
das Gackervolk ist ziemlich dumm.
Denn wenn sie ihn beim Stehlen fänden,
dann pickten sie auf ihn herum.

 

Er kann sie auf das Korn nicht leiden,
sie streiten sich und sind sehr laut.
Kontakt mit Katzen will er gern meiden,
ihr Katzenfutter hat er nachts geklaut.

 

Und hin und wieder eben Eier,
sie kommen bei ihm bestens an.
Im Stall fühlt er sich rundum freier,
da er nach Lust und Laune fressen kann.

 

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Twity, 23.10.2016
© by Twity-Autor

Alles kommt zu seiner Zeit



Der Lenz hat seine Pflicht erfüllt,

die Bäume schlagen aus.

Die grüne Hoffnung wird gestillt,

es mehrt sich Augenschmaus.



Egal wohin das Auge blickt,

die Welt ist wieder bunt.

So manche schöne Tulpe nickt,

der Frühling ist der Grund.



Die Fastenzeit ist nun vorbei,

es folgt das Osterfest.

Gar mancher schätzt das Osterei,

das Huhn, was jene presst.



Gar alles kommt zu seiner Zeit,

es gibt dem Dasein Sinn.

Oft wechseln Glück und Traurigkeit,

wie Tod und Neubeginn.



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Twity,
08.04.2017
© by Twity-Autor

Ein Hase



Ein Hase kam als fremder Gast

zum Huhn und deren Küken.

Und weil es ihm gar zeitlich passt,

soll jene Eier drücken.



Und auch der Rest im Hühnerstall

kam seiner Bitte nach.

Denn er versprach in jedem Fall,

gar Heu was niemals stach.



Sie pressten deshalb im Akkord,

die Sitzung muss sich lohnen.

Der Hase trägt die Eier fort,

wo viele Menschen wohnen.



Dort werden sie gekocht, gefärbt,

für's liebe Osterfeste.

Dem Hasen wird das Fell gegerbt,

man will ja nur das Beste.



Und jener hatte echt geglaubt,

man würde ihn verschonen.

Wenn er für sie die Eier raubt,

dann würde es sich lohnen.



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Twity, 31.03.2017
© by Twity-Autor



Eine dicke Hummel



Eine dicke Hummel

summt im Flug daher.

Fliegt in Richtung Tulpen,

stürzt ins Blütenmeer.

 


Saugt mit ihrem Rüssel

gelben Pollen ein.

Trinkt vom süßen Nektar,

und bestäubt sich fein.

 

 

Nutzt dabei die Flügel,

drückt sich Stempel auf.

Und besucht die Kirsche,

gibt trotz Wind nicht auf.

 

 

Eine dicke Hummel

liebt den Sonnenhut.

Und auch wilde Kätzchen

sind für Hummeln gut.


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Twity-Autor, 21.03.2017

© by Twity-Autor



Die vier Hufeisen

 

Zu Ellrich waren ehedem an der Türe der alten Kirche vier ungeheure Hufeisen festgenagelt und wurden von allen Leuten angestaunt; seit die Kirche eingefallen ist, werden sie in des Pfarrers Wohnung aufbewahrt.

 

Vor alten Zeiten soll Ernst Graf zu Klettenberg eines Sonntagsmorgens nach Ellrich geritten sein, um dort durch Trinken den ausgesetzten Ehrenpreis einer Goldkette zu gewinnen. Er erlangte auch den Dank vor vielen andern, und die Kette um den Hals angetan, wollte er durch das Städtlein nach Klettenberg zurückkehren.

 

In der Vorstadt hörte er in der Niklaskirche die Vesper singen; im Taumel reitet er durch die Gemeinde bis vor den Altar; kaum betritt das Roß dessen Stufen, so fallen ihm plötzlich alle vier Hufeisen ab, und es sinkt samt seinem Reiter nieder.

 

Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 354

 

Der Hase



Der Hase übt Verstecken,

die Eier sieht man nicht.

Doch hinter lichten Hecken,

da kann man ihn entdecken,

wenn er durch Zweige bricht.



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Twity-Autor, 20.03.2017

© by Twity-Autor



Gerechtigkeit - Zitat

 

"Wo sich die Paragraphen dehnen,

da hört Gerechtigkeit schnell auf!"

 

 

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Twity-Autor, 20.03.2017

© by Twity-Autor

Eine graue Wanze



Eine graue Wanze,

sitzt auf einer Pflanze,

sitzt auf einen Blatt,

saugt sich rund und satt,

sticht in junge Triebe,

nicht aus Lust und Liebe,

weil sie einfach Hunger hat.



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Twity-Autor, 20.03.2017

© by Twity-Autor

Das Wagnis Leben



Wo sich die Liebe findet,

hört nicht das Sehnen auf.

Wer sich an Träume bindet,

nimmt Risiken in Kauf.



Die Herkunft kann entscheiden,

doch mancher von uns auch.

Denn Bildung lenkt beizeiten,

ist sie nicht Schall und Rauch.



Manch Leben gleicht dem Wetter,

der Sonne und dem Regen.

Für manchen kommt es fetter,

das kann sich wieder legen.



So ist es stets ein Hoffen,

ein Wagnis und ein Bangen.

Gar jeder ist betroffen,

will er zu Glück gelangen.


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Twity-Autor, 20.03.2017

© by Twity-Autor