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 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf den/die Autor/in beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

Und nun das Wichtigste:


Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein   b e i  T w i t y  -  A u t o r !!! 

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Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön an alle Leser und Besucher! :-)

 


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Blog

Die verfluchte Jungfer

 

Nahe der Wartburg ist eine Felsenhöhle, die wird allgemein das verfluchte Jungfernloch geheißen, und geht von ihr manche Sage.

 

Es war eine Jungfrau zu Eisenach von übergroßer Schönheit, die hatte goldgelbes langes Haar wie Seide, wie die alten Maler so gern es malten, und auf selbiges Haar wie auf ihre Schönheit war die Maid überaus eitel und wußte wenig anderes zu tun, als sich zu strählen und zu putzen und im Spiegel zu besehen und sich zu freuen, was sie doch für ein prächtiges, liebholdes Frauenbild sei, darüber vergaß sie aber aller Frömmigkeit und Gottesfurcht, und ging ihr gerade umgekehrt wie jener Maid zu Bartenstein, die nicht in die Messe wollte, weil sie zu geringe Kleider hatte und deshalb von ihrer Mutter zu Stein verwünscht wurde.

 

Diese Eisenacher Jungfrau ging nicht in die Kirche, weil sie zu viele und zu schöne Gewande hatte und mit ihrem Putz darob niemals fertig wurde, und da hat ihre Mutter sie auch - nicht zu Stein - sondern mit all ihrer Pracht, mit Hab und Gut in das alte Stemloch hinein verflucht und verwunschen.

  

Alle sieben Jahre einmal erscheint die also verfluchte Jungfrau dort, da sitzt sie und weint, und seidne Kleider umwallen sie, und darüber fließt ihr goldenes Haar, das kämmt sie mit goldnem Kamme, wie die Lurlei am Rheinstrom. Vor der Höhle ist ein Platz, da wächst nimmermehr Gras, weil das der Platz ist, wo sie sitzt, und es ist dort nicht geheuer. Manchmal ist ein rotes Hündlein bei ihr erblickt worden. Einem Schäfer sind die Schafe dort geschreckt worden, daß die ganze Herde auseinanderlief und vierundzwanzig Stück von den Felsklippen herunterfielen. Einer Hirtenfrau, die ihrem Manne Essen brachte, ward die Jungfrau sichtbar und bat sie, ihr das Haar zu strählen, das tat die Frau und pries die Jungfrau ob ihrer Schönheit und rühmte sich, daß auch sie sehr schön gewesen sei, und sang dazu gar artlich:

 

        Ja dieweil ech noch jungk woar,
        da ech en zoartes, nettes, schienes Fräuchen    woar,
        hatt' mech jiedermoann liep!

 

und da wollte die Jungfrau der guten Frau recht reichlich lohnen, führte sie in die Höhle und ließ ihr von ihrem Schatze nehmen, so viel sie wollte. Aber als das Hirtenfrauchen sich wandte, fortzugehen, da sah sie einen großen Hund und erschrak und ließ alles fallen und rief: "Ach Herr Jehchen! Bießt ha dann?" - da verschwand Schatz und Jungfrau und Hund und alles. "Ei du verflucht'ges Jungfernloch!" rief die Frau und entrann.

 

Hernachmals hatte sich dieser selben Frauen Kind dort herum im Walde verirrt, acht Tage lang wurde es vermißt und nicht aufgefunden. Endlich fand es der Vater im Waldesdickicht munter und wohlauf, und als es befragt ward, wie es sich denn diese lange Zeit über erhalten, da sagte es: "Eine schöne Jungfer ist kommen, die hat mir zu essen und trinken geben und hat mich zudeckt."

 

Ein Fuhrmann, der des Weges fuhr, hörte droben an der Felskluft lautes niesen. Er rief hinauf: "Gott helf!" - Es nieste wieder - "Gott helf!" - noch einmal - "Gott helf!" - und so elfmal hintereinander, und der gute Fuhrmann rief jedesmal: "Gott helf!" - Da es aber den zwölften Nieser tat, so hatte er es satt, Gott helf! zu sagen, tat einen Knaller mit der Peitsche, daß der Schall von allen Felsen im Marientale zurückprallte, und rief hinauf: "Alle Tausendschockschwerenot! Wenn dir Gott nicht hilft, so helfe dir der Teufel!" - Da gellte droben ein lauter schmerzlicher Aufschrei einer weiblichen Stimme. Das war die verfluchte Jungfer. Hätte der Fuhrmann nur noch einmal Gott helf! gerufen, so wäre sie erlöst gewesen.

 

 

Quelle: Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853

 

Ich sann so leise vor mich hin



Ich sann so leise vor mich hin,

dass ich glatt eingeschlafen bin.

Und irgendwann da wacht' ich auf,

die Müdigkeit kroch an mir rauf.



Gedanken hatten es sehr schwer,

der kluge Kopf war richtig leer.

Und weil ich so nicht glücklich bin,

da sann ich wieder vor mich hin.



Doch diesmal lauter, dennoch still,

weil ich gar mehr Gedanken will.

Doch weil das Denken müde macht,

da habe ich nur halb gedacht.



Und plötzlich waren alle da,

Gedanken sind doch wunderbar.

Jetzt starre ich so vor mich hin,

und suche nach der Worte Sinn.



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Twity-Autor, 13.03.2017

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Kraftvolle Freude



Mit der Freude kommt die Kraft, mit der Kraft Erfolge.

Was man nicht alleine schafft, fällt von keiner Wolke.



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Twity-Autor, 10.03.2017

© by Twity-Autor



Der alte Apfelbaum



Im Garten von Herrn Müller,

da steht ein Apfelbaum.

Er ist ein echter Knüller,

man staunt und glaubt es kaum.



Er ist zweihundert Jahre,

hielt manchen Krieg schon stand.

Manch Apfel streifte Haare,

er blieb, trotz Feuerwand.



Er half in Hungersnöten,

war Traumreich und Versteck.

Wenn seine Äpfel röten,

läuft keiner so schnell weg.



Er sah die Kinder toben,

und manche später sterben.

Den Zaun hat man verschoben,

es wechselten die Erben.



Doch er lebt einfach weiter,

der Sonne zugewandt.

Die Krone ist heut breiter,

er ist in „Bienenhand.“



Gar manche Äste fehlen,

das ist dem Baum egal.

Er könnte viel erzählen,

vom Glück und von der Qual.



Ihm ward es nie beschieden,

drum bleibt der Zeuge still.

Er kann noch manches bieten,

sofern sein Alter will.



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Twity-Autor 09.03.2017

© by Twity-Autor



Mach doch mal ein Päuschen



Mach doch mal ein Päuschen,

allerliebstes Kläuschen,

allerliebster Hans,

Bärbel, Susi, Franz.

Das schont nicht nur die Nerven,

drum lasst das Wortewerfen,

drum lasst das Wortgefecht,

sonst wird noch einem schlecht.

Mal so und so betrachtet,

wenn man was verachtet,

kommt es oft zurück,

und trübt das eigene Glück.


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Twity, 05.03.2017

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Die Ankunft



Ein Glöckchen hier, ein Glöckchen da,

welch irdisches Entzücken.

Die Farben leuchten weiß, blau, gelb,

der Lenz muss sich nicht bücken.



Denn jede Zwiebel weiß genau

wie ihre Blüten werden.

Und jede treibt gar Jahr um Jahr,

die schönsten hier auf Erden.



Und weil dies Grund zur Freude ist,

mag jeder gern verweilen.

Gar manches Herz ist hocherfreut

beim Sonnenstunden-Teilen.



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Twity, 05.03.2017

@ by Twity-Autor



Scheibenkleister



Dunkel war die Mitternacht,

ihr fehlten Mond und Sterne.

Der Schlossherr ist grad aufgewacht,

dies sah man aus der Ferne.



Doch als das Öl zu Ende ging,

da kamen auch die Geister.

Und als er dann am Kragen hing,

da schrie er: „Scheibenkleister!“



Das war natürlich nicht so gut,

sie nahmen es sehr wörtlich.

Sie klebten ihn mit Rock und Hut

an eine Scheibe örtlich.



Von außen hing er an ihr fest,

die Geister sind gegangen.

Er wünschte ihnen noch die Pest,

(so hat es angefangen.)



Am Morgen kam das Personal

und half ihm aus dem Mantel.

Und er erzählte von der Qual

und warf erbost die Hantel.



Dann ging er rasch zum Himmelbett,

um sich zu erholen.

Die Folgenacht war auch nicht nett,

da lief er über Kohlen.



Die Geister kamen jede Nacht,

um ihn zu entlohnen.

Er hat nur an sich gedacht,

mit ihnen muss er wohnen.



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Twity, 01.03.2017

@ by Twity-Autor





Die Zirkusmaus



Die Zirkusmaus hat gut trainiert,

sie springt ins Federkissen,

damit sie sich auch nicht blamiert,

übt sie stets beflissen.



Sie springt von einem hohen Seil,

und danach durch zwei Reifen,

im Flug fängt sie noch eine Pfeil,

und wird gar Feuer streifen.



Zusammen mit dem kleinen Floh

dreht sie dann Pirouetten,

als Lohn nimmt sie gern immer froh,

vom Bauchspeck, nur den fetten.




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Twity, 01.03.2017

@ by Twity-Autor



Es zieht ein blaues Wolkenband



Es zieht ein blaues Wolkenband,

das graue ist entzwei.

Und wie von einer Geisterhand,

strömt warme Luft herbei.



Die Märzenbecher reihen sich

zwischen zartem Grün.

Die Osterglocken blühen frisch

als Teppich gelb und kühn.



Die Schwalben fliegen sonnenwärts

dem jungen Lenz entgegen.

Es blüht und grünt im Monat März,

die Hoffnung ist ein Segen.



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Twity, 01.03.2017

@ by Twity-Autor





Die Faschingsmaus


Eine kleine Faschingsmaus,

ging zum Fasching aus dem Haus.

Als sie eine Katze sieht,

sieht man wie sie vor ihr flieht.



Schnell hat sie sich gut versteckt,

damit man sie auch nicht entdeckt.

Die Katze traf auf einen Hund,

er zog an ihr mit feuchtem Mund.



Das fand die Katze gar nicht gut,

sie schlich sich weg mit großer Wut.

Das Mäuschen kam aus dem Versteck,

jetzt war die Katze endlich weg.



Zum Umzug ist sie schnell gerannt,

da schrie vor Schreck ein Elefant.

Er rannte auf die Bühne zu,

und rammte eine braune Kuh.



Das arme Tier ward schwer beladen.

Wie geht es weiter? Könnt ihr raten?

Am Ende geht die Faschingsmaus

mit Katzenjammer blau nach Haus'.



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Twity, 25.02.2017

© by Twity-Autor

Im Garten meines Herzens



Im Garten meines Herzens,

da ist kein Tod zu Haus'.

Da blüht vor tiefster Liebe,

der schönste Blumenstrauß.



Es blüht in jeder Kammer,

die Liebe zur Natur.

Und will sie dann nach draußen,

berührt sie Wald und Flur.



Berührt sie alles Leben,

Gedanken werden leicht.

Sie blüht dort immer weiter,

bis sie ihr Ziel erreicht.



Im Garten meines Herzens,

da sieht es üppig aus.

Da wächst sogar die Freude

aus mir persönlich raus.



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Twity, 23.02.2017

© by Twity-Autor

Der gefiederte Rückflug



Frau Schwalbe kommt aus Afrika,

sie hat dort überwintert.

Das macht sie stetig Jahr für Jahr,

noch nie war sie verhindert.



Die Reise war wie immer weit,

jetzt kommt sie gern zum Nisten.

Für Lehm und Halme wird es Zeit,

und auch für Vogelkisten.



Der Mauersegler folgt alsgleich,

gefolgt von Gänseschwärmen.

Und mancher Storch zieht in sein Reich,

da Winde sich erwärmen.



Pfuhlschnepfen finden auch zurück,

wie auch die Mönchsgrasmücke.

Der Kranich hatte großes Glück,

er schloss im Flug die Lücke.



Rohrsänger, Kuckuck und der Knutt,

sind ebenfalls zur Stelle.

Gar mancher ist vom Flug „kaputt,“

und sucht die Nahrungsquelle.



Die Wiesenweihe reiht sich ein,

und viele bunte Sänger.

Drum muss es folglich Frühling sein,

die Tage sind viel länger.




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Twity, 22.02.2017

@ by Twity-Autor

Das grüne Band



Der Igel ist schon aufgewacht,

er inspiziert die Gärten.

Das Frühlingsband zog über Nacht,

um alles zu enthärten.



Dem Himmel fehlt die Farbe Blau,

das wird demnächst noch werden.

Denn Maler Lenz weiß es genau,

es grünt und blüht auf Erden.



Die Sonne hat sich eingestellt,

bald weiden wieder Kätzchen.

Und überall auf dieser Welt,

gibt es für sie ein Plätzchen.



Der Krokus bohrt sich durch das Reich,

ihm folgen Glockenspitzen.

Gar manches Herz wird butterweich,

wenn sie im Beete blitzen.



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Twity, 20.02.2017

@ by Twity-Autor

Der Tag

 
 Der Tag bricht an,
der Vorhang fällt,
im unbekannten Heute.
Wie ein Überraschungsei
überrascht er Leute.
 
 Wird er gut, wird er schlecht?
 Dies steht wohl in den Sternen.
Denn er ist sehr wandelbar,
ändert öfters manche Lage,
dann sind sich Glück und Unglück nah. 
 
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 Twity-Autor, 03.02.2017 
© by Twity-Autor 

Der Kobold mit der falschen Nase

 

Wer lauert da im feuchten Grase?
Ein Kobold ist’s mit falscher Nase.
Was führt ihn hin, was will er dort,
an diesem närrisch lauten Ort?

 

Die Neugier war wie immer schuld,
und ungebremste Ungeduld.
Er folgte nicht den süßen Düften,
er wollte ein Geheimnis lüften.

Dann sah er diese Umzugswagen,
und Menschen bunte Schilder tragen.
Sie machten Lärm und auch Musik,
er folgt erst unbemerkt ein Stück.

 

Und stieß dabei auf bunte Narren,
sie zogen einen alten Karren.
Dort saß auf Stroh die Meerfrau hold,
ihr Krönchen war aus falschem Gold.

 

Und auch der Teufel war im Bunde,
wie Ritter und die Kuligunde.
Und alle schrien im Chor „Hellau,“
dies sah er alles sehr genau.

 

Und wie Mariechen Räder schlug,
dann hatte er wahrhaft genug.
Von diesem harten Bonbonregen,
das war durchaus für ihn kein Segen.

 

Zum Glück fand er die rote Nase,
zuvor im feuchten grünen Grase.
So hat ihn jeder „Clown„ genannt,
und mit ihr ist er fortgerannt.

 

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Twity-Autor, 06.02.2017
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Das große Liebgutherz



Ein großes Herz schafft viele Freunde,

ein großes Herz erfüllt mit Glück,

es hilft und gibt in allen Lagen,

es will vor Güte nichts zurück.



Ein gutes Herz lässt besser schlafen,

ein gutes Herz ist nie allein,

es hat ein Ohr für alle Dinge,

es ist voll Liebe, nicht aus Stein.



Ein liebes Herz bringt Wohlbehagen,

ein liebes Herz lässt niemand kalt,

es bereichert jedes Leben,

es schenkt Wärme und auch Halt.



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Twity-Autor, 01.02.2017

© by Twity-Autor



Der Eierbaum



Der Blumentopf trägt kleine Samen,

Solanum melongena,

und als die ersten Triebe kamen,

da war alsgleich manch Blüte da.



Im zarten violetten Kleide,

entfalten sie sich in der Nacht,

und kurz darauf bekommt sie Eier,

wer hätte dies von ihr gedacht.



Dies liest sich wie ein Ammenmärchen,

gar lustig, doch es ist auch wahr,

es gibt tatsächlich Eierbäume,

und manchmal werden sie vier Jahr'.



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Twity, 30.01.2017

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Der Winter ist gegangen




Der Winter ist gegangen,

der Frühling steht vorm Tor,

die Sonnenstrahlen fangen

das Eis von Wald bis Moor.



Es tauen Bach und Felder,

die Flora wacht früh auf,

und wird es nicht mehr kälter,

nimmt alles seinen Lauf.



Der Winter wird vertrieben,

der Frühling stellt sich ein,

da wir ihn alle lieben,

kann er nur schöner sein.



Bald bohren Frühlingsspitzen

aus Zwiebeln sich empor,

und weiße Glöckchen blitzen

aus ihrem Bett hervor.



Der Winter wird Geschichte,

den Spross treibt es hinaus,

vom Laubbaum bis zur Fichte,

treibt Lenz die Knospen raus.


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Twity, 27.01.2017

© by Twity-Autor



Die Natur des Menschen



Man sieht sich, oder übt Verzicht,

das liegt in der Natur.

Das Schöne hat dabei Gewicht,

das meidet man persönlich nicht,

von Unbehagen keine Spur.



Die Pflichten holen dennoch ein,

das Muss nimmt es genau.

Dann müssen Kompromisse sein,

diese trifft man gern allein,

ob Männlein oder Frau.



Egal wie sie und er auch tickt,

es liegt in der Natur.

Manche denken gleichgestrickt,

doch wenn man mal genauer blickt,

handelt mancher stur.



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Twity, 26.01.2017

© by Twity-Autor

Der Schneemann



Der Schneemann ist fast gänzlich weg,

der Winter zeigt sich schwächer.

Das Jammern hat da keinen Zweck,

es tropfen schon die Dächer.



Die Nase fiel ihm vom Gesicht,

danach der Stock und Kohlen.

Der Schneemann sah das Ende nicht,

ihn tranken schwarze Dohlen.



Ein kleiner Rest versickert schnell,

und wässert weiße Glocken.

Und momentan und aktuell

ist es ansonsten trocken.



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Twity, 27.01.2017

© by Twity-Autor