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 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Die gesunde Haselnuss


Die Hasel blüht im Februar

und manchmal auch im März.

Im Herbst wird sie geerntet,

als Mineralienschatz.


Die kleinen brauen Nüsse

sind lecker und gesund.

Sind wahre Kraftpakete,

sie knabbert jeder Mund.


Sie schützen Herz, Gefässe,

sind gut für das Gehirn.

Die Nüsse mag fast jeder,

da runzelt keine Stirn.


Mit ihrer Schwester Cashew,

der Walnuss, süßen Mandeln,

der Erdnuss und Rosinen

lässt sich manch Blutdruck wandeln.


.

Twity, 21.02.2018

© by Twity-Autor

Der Ostersonntag-Aprilscherz

 

Das Osterfest ist viel zu früh,

April macht seinen Scherz.

Und weil sogar der erste ist,

geht jener voll ins Herz.


Die Nester fehlen dieses Jahr,

das Wetter spielt verrückt.

Es regnet, hagelt und es schneit,

kein Kind ist da entzückt.


Lässt die Sonne sich kurz blicken,

ist der Wind kurz still,

wird es dennoch nicht so bleiben,

weil April es will.


Die Hasen haben sich versteckt,

das Osterfest fällt aus.

April, April ihr lieben Kinder,

schaut im warmen Haus.


Der Osterhase war doch da,

Karfreitag Ende März.

Nun sucht im Haus, in weiter Flur,

nein, nein- dies ist kein Scherz.


.

Twity, 19.02.2018

© by Twity-Autor



Familientag


Der Samstag ist Familientag,

gleich nach dem großen Putzen.

Und ist das Haus dann spiegelblank,

zieht jeder seinen Nutzen.


Denn ziehen alle fleißig mit,

verbleibt gar schöne Zeit

für Ausflug, Freunde, Sport

und Spiel, gelebte Fröhlichkeit.


Auch Sonntag wird noch gern gechillt,

trotz der vielen Pflichten.

Bis die Sonne untergeht

will niemand gern verzichten.


Und hatte jeder seinen Spaß

und kam auf seine Kosten,

dann stellt man sich auf Montag ein,

es will ja niemand rosten.


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Twity, 19.02.2018

© by Twity-Autor


Die Vorboten


Zwischen all der Winterruhe

zieht die Hoffnung durchs Geäst.

Lange warme Sonnenstrahlen

halten sich an Bäumen fest.


Wärme dringt zu ihren Wurzeln,

Knospen treiben langsam aus.

Unterhalb der Waldes Erde

schießen Frühjahrsblüher raus.


Diese bohren durch den Boden,

manches Pflänzchen zart und fein.

Jene öffnen ihre Glocken,

läuten den Vorfrühling ein.


Stieglitz, Buchfink, Eichelhäher

trällern zauberhaft im Wald.

Singen sich gar in die Herzen,

Frühling, Frühling wird es bald.


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Twity, 15.02.2018

© by Twity-Autor

Jedes Tier hat seine Laute (Kindergedicht)

 

Brumm-brumm macht der braune Bär,

die Ente sagt nag-nag,

quak-quak macht der grüne Frosch,

der auf Blattrosen lag.


Jeder Hund bellt laut wau-wau,

jede Kuh macht muuh,

summ-summ machen alle Bienen,

Blüten gehen auf und zu.


Tschip, tschip singt gar jede Amsel,

kikeriki schreit laut der Hahn,

mäh-mäh blökt gern jedes Schaf,

manchmal zischt der Schwan.


Miau-miau schnurrt jede Katze,

i-a ruft der graue Esel,

alle Tiere klingen anders,

von der Wartburg bis zur Wesel.


Jedes Tier hat seine Laute,

auch wenn wir sie nicht verstehen,

ahmen wir sie gerne nach,

wenn sie fressen, schlafen, gehen.


.

Twity, 11.02.2018

© by Twity-Autor

 

P.S. Der Titel bezieht sich auf die Tiere im Gedicht!!!! :-)


Das Alter und die Jugend


Das Alter schaut gern nach der Jugend,

und bleibt im stillen Schmerz allein.

Es ist schon lange eine Tugend

stets wunderschön und jung zu sein.


Doch eines Tages wird man sehen,

wie die Jugend doch vergeht.

Dann wird so mancher auch verstehen,

dass die Zeit sich weiter dreht.


Wenn kein Mittelchen mehr rettet,

dann sieht der Eitelste bald ein,

egal mit wem er wo auch chattet,

das Alter kommt und Falten müssen sein.


Es gibt auch wunderschöne Alte,

die fit und sehr beweglich sind.

Sie stehen auch zu jeder Falte,

zu sich und dies gar völlig blind.


Das Alter schaut gern nach der Jugend

und manchmal denkt es auch zurück.

Es blättert zwischen Bildern lugend

und wünscht sich nur Gesundheit, Glück.

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Twity, 08.02.2018

@ by Twity-Autor

DIE GARSTIGE KATZ


In der Blendwiese bei Judenbach stand eine Mühle, von welcher jetzt nur noch der Damm des Teiches übrig ist. Eines Abends kommt ein Bärenführer vorbei und bittet für sich und seinen Bären um Nachtquartier. Der Müller spricht: "Hab nichts dagegen, nur binde den Bären in den leeren Ochsenstand." Der Bärenführer sagt: "Schon gut! Hat nichts zu sagen! Er hat einen strammen Ring in der Nase. Wird Euch keinen Streich spielen." Darauf der Müller: "Doch meinem Knappen könnt's übel geraten. Der besorgt mir nachts die Mühle und ich weiß nicht, frag auch nicht, woher er kommt und wohin er geht. Er ist klein wie ein Zwerg, aber stark wie ein Riese, sonst aber freundlich und gut." "Es hat ja keine Gefahr", beruhigt der Bärenführer. "Der Bär wird keinem wehtun, der ihm nicht zu nahe tritt."

Des andern Morgens ist der Mann mit seinem Tier zeitig hinweg; der Knappe aber kommt zum Müller und sagt: "Was ist das für eine Katz heut Nacht im Stall? Die kratzte mich gar sehr." "Es war ein Bär", sagte der erstaunte Müller. Aber der Kleine erwiderte: "Eine garstige, garstige Katz war 's, die kratzte mich gar sehr. Drum bleib ich bei Euch nimmermehr!" Rief 's und fuhr zur Ecke hinaus und den Kodesgrund hinauf und Mühle und Müller sahen ihn nicht wieder.


Quelle: Thüringer Sagenbuch, Thüringer Sagen, 1926

Friedrich mit dem gebissenen Backen



Landgraf Albrecht in Thüringen, der Unartige, vergaß aller ehlichen Lieb und Treue an seinem Gemahel und hing sich an ein ander Weibsbild, Gunda von Eisenberg genannt. Der Landgräfin hätte er gerne mit Gift vergeben, konnte aber nicht dazu kommen; verhieß also einem Eseltreiber, der ihm auf der Wartburg täglich das Küchenholz zuführte, Geld, daß er ihr nachts den Hals brechen sollte, als ob es der Teufel getan hätte.

Als nun die dazu bestimmte Zeit kam, ward dem Eseltreiber bange und gedachte: Ob ich wohl arm bin, hab ich doch fromme, ehrliche Eltern gehabt; soll ich nun ein Schalk werden und meine Fürstin töten? Endlich mußte er daran, wurde heimlich in der Landgräfin Kammer geleitet, da fiel er vor dem Bette zu ihren Füßen und sagte: »Gnadet, liebe Fraue!« Sie sprach: »Wer bist du?« Er nannte sich. »Was hast du getan, bist du trunken oder wahnsinnig?« Der Eseltreiber antwortete: »Schweiget und ratet mir! Denn mein Herr hat mir Euch zu töten geheißen; was fangen wir jetzt an, daß wir beide das Leben behalten?« Da sprach sie: »Gehe und heiß meinen Hofmeister zu mir kommen.« Der Hofmeister gab ihr den Rat, sich zur Stunde aufzumachen und von ihren Kindern zu scheiden. Da setzte sich die Landgräfin an ihrer Söhnlein Bette und weinte; aber der Hofmeister und ihre Frauen drangen in sie zu eilen. Da es nun nicht anders sein konnte, gesegnete sie ihre Kinder, ergriff das älteste, namens Friedrich, und küßte es oftermal; und aus sehnlichem, mütterlichen Herzen biß sie ihm in einen Backen, daß er davon eine Narbe bekam, die er zeitlebens behalten. Daher ihm auch erwachsen, daß man ihn genennet Friedrich mit dem gebissenen Backen. Da wollte sie den andern Sohn auch beißen; das wehrte ihr der Hofmeister und sprach: »Wollt Ihr die Kinder umbringen?« Sie sprach: »Ich hab ihn gebissen, wann er groß wird, daß er an meinen Jammer und dieses Scheiden gedenkt.«

Also nahm sie ihre Kleinode und ging aufs Ritterhaus, wo sie der Hofmeister mit einer Frauen, einer Magd und dem Eseltreiber an Seilen das Fenster hinabließ. Noch dieselbe Nacht flüchtete sie auf den Kreinberg, der dazumal dem Hersfelder Abt hörte; von da ließ sie der Amtmann geleiten bis nach Fulda. Der Abt empfing sie ehrbarlich und ließ sie sicher geleiten bis gen Frankfurt, wo sie in einem Jungfrauenkloster Herberge nahm, aber schon im folgenden Jahre vor Jammer starb. Sie liegt zu Frankfurt begraben.

Kommentar: Rohte, I, 1743 - 1745. Bange, Bl. 103, 104.
Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 560

Die Narren gehen wieder los


Die Narren gehen wieder los,

und es wird richtig kalt.

Manch Niete wird durch Pappe groß

und hofft um den Erhalt.


Die Büttenreden voll Humor

ziehen Jecken an.

Politisch oft als Eigentor,

hält sie manch Frau und Mann.


Kostüme haben Konjunktur,

Musik, Schlachtruf und Tanz.

Man feiert mit der Sonnenuhr,

drei Tage voll im Glanz.


Alaaf, Helau tönt es umher,

in Zelten wie auf Wagen.

Gar Bonbons fliegen wild umher,

an diesen Jecken-Tagen.


Faschingsfieber zieht durchs Land,

es wird bunt und laut.

So mancher steht am Straßenrand,

winkt und lacht und schaut.


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Twity, 07.02.2018

© by Twity-Autor


Schlittenfahrt


Rodelberg und weißer Schnee,

schöner Winterwald,

gefroren ist des Waldes See,

es ist bitterkalt.


Der Winter kam nochmal zurück,

mit herrlich weißer Pracht,

die Ferienkinder haben Glück,

sogar die Sonne lacht.


Es lockt ein schöner Rodelberg,

voll mit Winterflocken,

dort rodelt mancher kleine Zwerg,

auch wenn die Kufen stocken.


Der Pulverschnee ist hoch und frisch,

nach zwei, drei Rutsche-Runden,

saust der Schlitten zische-zisch,

schnurstracks schnell nach unten.


Hurra, hurra, was für ein Spaß,

wird man auch nass und nässer,

mancher fällt auch auf die Nas',

manch Schlitten rutsch halt besser.


Sind die Bäckchen rot und kalt,

die Handschuh nass, gefroren,

verlässt manch Gast den Winterwald,

mit glühend heißen Ohren.


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Twity, 07.02.2018

© by Twity-Autor



Der Waldregen (Kindergedicht)


Unterm Pilz sitzt eine Raupe,

heute regnet es gar sehr.

Sie sucht Schutz vor nassem Wetter,

eine Biene kann nicht mehr.


Ihre Flügel sind zu schwer,

wollen sie nicht länger tragen.

Deshalb nutzt auch sie ein Pilz,

an so schlimmen Regentagen.


Plötzlich schaut manch Regenwurm

in der Nähe aus dem Reich.

Jenes ist schon überflutet,

voller wird des Waldes Teich.


Plitsch und Platsch pocht es auf Hüte,

wer noch kann, sucht sie zum Schutz.

Oder nutzt der Bäume Dächer,

rettet sich vor Schlamm und Schmutz.


Endlich wird das Wetter besser,

langsam strahlt das Himmelblau.

Waldgeschöpfe ziehen weiter,

mancher richtet Kleid und Bau.

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Twity, 01.02.2018

© by Twity-Autor



Die beste Krankheit taugt nicht viel


Die beste Krankheit taugt nicht viel,

auch leichte sind nicht besser.

Gesundheit ist das höchste Gut,

Krankheit schürt meist Angst und Wut,

muss man gar unters Messer.


Der Optimist denkt positiv

und steuert die Gedanken.

Die Hoffnung ist oft mit im Boot,

dies gibt Kraft und lindert Not,

meist bei vielen Kranken.


Die beste Krankheit taugt nicht viel,

sein Päckchen muss man tragen.

Stellt sich die Gesundheit ein,

schwinden Ängste und die Pein,

und man muss nicht klagen.


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Twity, 30.01.2018

© by Twity-Autor

An das Brautpaar


Heute wollen wir euch feiern,

alle sollen glücklich sein.

Denn der schönste Tag im Leben,

prägt sich gar für immer ein.


Liebes Brautpaar, liebe Gäste,

jeder hat sich fein gemacht.

Alle wünschen euch das Beste,

jeder hat an euch gedacht.


Ihr teilt nicht nur einen Namen,

sondern Liebe und das Glück.

Mögen sie stets weiter wachsen,

schaut nach vorne, nicht zurück.


Liebe wird euch reich beschenken,

ist die Achtung mit im Spiel.

Füttert eure Schmetterlinge,

träumt gemeinsam Ziel für Ziel.


Kommt an manchen Tagen Kummer,

lasst ihn nicht so dicht heran.

Denn zusammen seid ihr stärker,

ab heute seid ihr Frau und Mann.


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Twity, 30.01.2018

© by Twity-Autor


Die Mücken aus dem Blumentopf


cken aus dem Blumentopf

stören wirklich sehr.

Sie wurden mit ihm eingekauft,

ein guter Rat muss her.


Die Wurzeln geben sie nicht auf,

sie mögen ihr Zuhause.

Sie fliegen täglich überall,

sagte mir Herr Krause.


Umfliegen gar sein Kaffeepott,

trotz heißem Wasserdampf.

Schon manche hat er platt gedrückt,

es sei ein echter Kampf.


Jetzt wässert er sein Blumentopf,

er hasst die Trauermücken.

Und steckt ihn in den Perlonstrumpf,

wird jenen noch bestücken.


Mit Streichholz und mit Schwefelkopf,

er nutzt die rote Kappe. 

Er füllt den Topf mit Kiesel auf,

damit es wirke, klappe.


Er wartete auf den Erfolg,

goss Schwefel gar vier Wochen.

Es hat gewirkt und er ist froh,

nichts kam mehr aus dem Topf gekrochen.


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Twity, 24. 01.2018

© by Twity-Autor


Herzenswünsche



Wünsche sind mitunter Träume,

jene sind dem Herzen nah.

Sie geben uns Zufriedenheit,

wird er in naher Zukunft wahr.



Dann steigt das große Glück hinauf,

Gedanken zehren immerfort.

Sogar ein ganzes Leben lang,

ist das Herz der Wünsche Hort.



Es hält sie nicht, es passt nur auf,

wie auf einen großen Schatz.

Erinnert ab und zu im Schlaf,

schafft bei der Erfüllung Platz.

 

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Twity, 13.01.2018

© by Twity-Autor



Alles Gute



Alles Gute und viel Glück,

geht auch etwas mal daneben,

alles Liebe für dein Leben.

Von der Weisheit auch ein Stück,

soll das neue Jahr dir geben.



Viel Gesund, noch viel mehr,

soll das Jahr für dich verwalten,

Hoffnung sollst du stets behalten.

Kommt ein Engel zu dir her,

sollst du alles auch erhalten.



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Twity, 11.01.2018

@ by Twity-Autor



Die Spielstraße

 

Als wir damals Kinder waren,

war die Welt für uns noch heil.

Auf Straßen durfte alles fahren,

man hüpfte Gummitwist und Seil.



Da fuhren Dreirad und der Roller,

das Fahrrad und der Bollerwagen.

Da kannte man kein Stuben-Koller,

an seinen schönen Kindertagen.



Die Kreide malte Hüpfekästchen,

auf Bäuchen saß der Hula Hoop.

Zum Klettern gab es Baum und Ästchen,

für Autos stand das Schildchen STOP.



Da kannte wirklich jeder jeden,

fast jeder war ein Schlüsselkind.

Man hatte immer wen zum Reden

und spielte „Heiß und Kalt“ stets „blind.“

 

Und gerne auch "Halli-Hallo,"

"Laurentia," Rollschuh und auch Fangen.

Die meisten Eltern waren froh,

sie mussten selten wirklich bangen.



Denn öfters ging ein Fenster auf,

dann schaute mancher Nachbar raus.

Dies ging die Straße runter, rauf,

wenn Mutter kam, ging man nach Haus.

 

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Twity, 11.01.2018

© by Twity-Autor



Die Spielstraße


Als wir damals Kinder waren,

war die Welt für uns noch heil.

Auf Straßen durfte alles fahren,

man hüpfte Gummitwist und Seil.



Da fuhren Dreirad und der Roller,

das Fahrrad und der Bollerwagen.

Da kannte man kein Stuben-Koller,

an seinen schönen Kindertagen.



Die Kreide malte Hüpfekästchen,

auf Bäuchen saß der Hula Hoop.

Zum Klettern gab es Baum und Ästchen,

für Autos stand das Schildchen STOP.



Da kannte wirklich jeder jeden,

fast jeder war ein Schlüsselkind.

Man hatte immer wen zum Reden

und spielte „Heiß und Kalt“ stets „blind.“

 

Und gerne auch Halli-Hallo,

Laurentia, Rollschuh und auch Fangen.

Die meisten Eltern waren froh,

sie mussten selten wirklich bangen.



Denn öfters ging ein Fenster auf,

dann schaute mancher Nachbar raus.

Dies ging die Straße runter, rauf,

wenn Mutter kam, ging man nach Haus.



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Twity, 11.01.2018

© by Twity-Autor



Wintervögel (Kindergedicht)


Horch nur wie die Elster singt,

auf dem kargen Ast,

wie der Eichelhäher klingt,

wenn er Eicheln fasst.



Amsel, Buntspecht, Erlenzeisig,

Finken, Sperling, Meise,

suchen stets im Winter fleißig

Futter laut und leise.



Manches rote kleine Kehlchen

und auch mancher Spatz,

streichelt auch bei Kälte Seelchen,

ist im Herzen Platz.



Kleiber und die Seidenschwänze

lassen sich schlecht finden,

denn sie lieben Vogeltänze,

fliegen mit den Winden.



Manche Drossel, manche Taube

sieht man immer wieder,

suchen Schutz auf Baum und Laube,

Gurren, zwitschern Lieder.



Dohlen, Krähen und die Raben

stolzieren auf der Erde,

wenn sie dann ihr Futter haben,

zieht die ganze Herde.



Sperber, Gimpel und Braunelle,

Goldammer und Kernbeißer,

kennen ihre beste Stelle,

ist auch manche weißer.



Schau nur, wie manch Vogel tönt,

wie er hüpft und fliegt,

wie er trotz der Kälte frönt,

mit dem Ästlein wiegt.



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Twity, 10.01.2018

© by Twity-Autor





Jetzt kommt es, wie es kommen muss

 

Jetzt kommt es, wie es kommen muss,

mit Winter ist erst einmal Schluss.

Ich möchte gleichfalls auch erwähnen,

spart allen Trübsal und die Tränen.


Die Kerzenzeit in warmen Zimmern,

wird den Abschied nicht verschlimmern.

Im Gegenteil, es kommt viel besser,

es fließen weiterhin Gewässer.


Kein Flüsschen ist jetzt zugefroren,

manch schöne Blume wird geboren.

Das erste Grün kommt aus der Erde,

damit es schön und schöner werde.


Dies lockt die ersten Bienen an,

wer nicht länger schlafen kann,

verlässt den Unterschlupf und Bau,

denn jene spüren ganz genau,


vorbei ist ihre Fastenzeit,

der Winter war noch nicht bereit.

Das frühlingshafte Winterwetter,

erscheint viel freundlicher und netter.


Noch steht der Monat Februar aus,

vielleicht bringt er den Schnee heraus.

Jetzt kommt es, wie es kommen muss,

mit dem letzten Vers ist Schluss.


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Twity, 08.01.2018

© by Twity-Autor