Die wandelbare Zeit



Manches kommt gar sehr gewandelt,
niemand fragt, ob man es will.
Manche Wut hat schon verschandelt,
mancher wartet und hält still.

Ach, wie prägt sich diese Zeit,
nutzlos scheint die Kinderstube.
Mancher schürt nur Angst und Leid,
schafft für Fremdes eine Grube.

Was jetzt ist, soll so nicht bleiben,
Armut wächst bereits im Land.
Jene, die die Hände reiben,
sind nicht völlig bei Verstand.

Meinen manche klugen Sprecher,
die Parolen gut verkaufen.
Und sie treiben, fordern frecher,
sehen sonst ihr Volk ersaufen.

Und so feinden die Parteien,
sich mitunter öfters an.
Wie soll jetzt das Wohl gedeihen,
wenn man nichts versichern kann?


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Twity, 22.06.2015
© by Twity-Autor

22.6.16 14:09

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