Die Eiche als Brotbaum


Im Mittelalter waren sie

bekanntes Nahrungsmittel.

Nicht nur für das liebe Vieh,

kochte mancher sie im Kittel.


Nussig schmecken sie, gar gut,

mit einer leichten Süße.

Man gerbte Eicheln ohne Hut

und hatte manchmal nasse Füße.


Vor der Kartoffel war sie da,

sie wurde Mehl und Malzkaffee.

War einst der Hunger plötzlich nah,

da wässerte man sie im See.


So konnte man sie danach rösten,

oder machte Kuchen, Brot.

Sie hielten sich bei Schnee und Frösten,

und halfen gar bei Hungersnot.


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Twity, 18.10.2017

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18.10.17 20:06

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