Es ist still, ich ruh' im Kissen,
doch ich denke nichts dabei.
Währendessen spult beflissen,
eine Kopf- und Bilddatei.
Als ob es das Normalste sei.

Prompt wählt sie aus jungen Jahren,
die durchaus die liebsten sind.
Abermals darf ich erfahren,
träumen, fühlen wie ein Kind.
Wie schnell die schöne Zeit verrinnt.

Und die Wogen packen leise,
alle Schlösser sind noch da.
Ohne Hast ist meine Reise,
meinem Glück war ich sehr nah.
Als ich mich selber träumen sah.

Die Kinderwelt scheint unversehrt,
so lieblich, bunt und schrill.
Ein Filmriss hat die Sicht erschwert,
die Nacht macht was sie will.
Nun ist es wieder still.

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Twity, 28.08.2012
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