Ballade von den Sternenkindern


Es lebten zwei glückliche Kinder,
in atemberaubender Flur.
Sie tollten mit ihrem Erfinder,
dem Vater, er mochte Struktur.

Die Mutter, sie war ihre Sonne,
die Seele, das Herz und ihr Halt.
Sie liebte den Tanz, die Chaconne,
die Kinder, den Vater, den Wald.

Sie lebten in Eintracht und Frieden,
doch dann kam die finstre Gestalt.
Sie hat für die Mutter entschieden,
und ihr wurde plötzlich sehr kalt.

Ihr Herz hörte auf zu schlagen,
das junge Gesicht wurde fahl.
Der Vater begann zu verzagen,
einst war er so hart wie der Stahl.

Schon bald brach das Band der Liebe,
der Vater zog still sich zurück.
Die Trauer gab mehr als nur Hiebe,
vorbei war’s mit seligem Glück.

Doch dann sollten Wunder geschehen,
das Neujahr schwächt Kummer und Leid.
Ein Engel war deutlich zu sehen,
„die Mutter,“ mit Sternen am Kleid.

„Drei Sterne mit himmlischen Segen,
umgeben von göttlicher Zeit,
müsst ihr an die Herzen euch legen,
so seid ihr von Tränen befreit.“

Es strahlen „drei Sternenkinder“,
in Liebe, durch Engelsglück.
Sie haben die Kraft für den „Winter,“
ihr Engel kommt immer zurück.

 .

Twity, 30.12.2010
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4.8.15 16:41

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