Spür' ich deine Nähe,
so wird mir gänzlich warm.
Wenn ich dich nur ansehe,
beflügelst du den "Wahn".

Wie kannst du auch erahnen,
wie es im Herzen brennt.
Du schleuderst aus den Bahnen,
was keiner weiter kennt.

Platonisch, mein Verlangen,
so gern wär' ich bei dir.
Vernunft hält mich gefangen,
ich leide wie ein Tier.

Du wirst es nie erfahren,
ich liebe dich im Traum.
Was nützt das Offenbaren,
die Liebe wäre Schaum.

 .

Twity, 14.02.2010
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