Im Pfarramt war es klar zu sehen,
der Uwe sollte wieder gehen.
Der Morgen zeigte sich - oh Graus,
man warf den Lausebuben raus.

Zum Kloster wurde er gebracht,
der Schelm in ihm nur wieder lacht.
Erzogen - streng von Gottes Hand,
dem Glauben immer zugewandt.

Durch Arbeit sollte es gelingen,
dem Burschen Gutes abzuringen.
Die Rechnung - ohne Wirt gemacht,
von Nonnen wird er nun bewacht.

Er schleicht in die Kapelle ein
und tauscht das Wasser gegen Wein.
Dem Jesus setzt er auf die Brille,
die Kerzen schießt er mit der Zwille.

Im Beichtstuhl will er’s nicht vermissen,
das sogenannte Furzekissen.
Ein Mikro wurde gut versteckt,
der Schelm in ihm - ist aufgeweckt.

Im Schlafsaal ist er angekommen,
den Zwirn hat er zuvor genommen.
Er näht schnell alle Hemdchen zu
und schreibt aufs Fenster - blöde Kuh.

Im Kirchenchor sollt’ er nun singen,
das Helium würde dies wohl bringen.
Die Nonnen waren außer sich
und diesmal gab es keinen Fisch.

Der Uwe war am großem Teich,
ganz oben schwamm des Fisches Leich’.
Wollt ihr wissen - wie es weiter geht?
Dann lest Teil 4 - kommt nicht zu spät.

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Twity, 22.06.2009
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