Der Uwe schmort in seinem Kerker
und dachte schon an neuen Ärger.
Die Jahre waren schnell vergangen,
in Freiheit möchte er gelangen.

Den Vorgesetzten will er strafen
und Äther hilft doch schnell beim Schlafen.
Er steckt ihn in die Kiste 'rein,
vernagelt sie und lacht noch fein.

Verschifft wird nun der arme Mann,
in Afrika kommt er prompt an.
Das Lager wurde „aufgehoben,“
der Uwe sorgt für schlimme Wogen.

Die Infanterie hat keine Pferde,
sie schlummern alle in der Erde.
Den Koch hat er das Fleisch geschenkt,
er möchte, das man an ihn denkt.

Die Fahne hat er schon gestohlen,
den Oberst will er noch versohlen.
Doch dann, reift langsam sein Verstand
und er betritt ein fremdes Land.

Dort hat er eine Magd getroffen
und kann jetzt auf die Liebe hoffen.
Er beichtet ihr von schlimmen Taten,
sie will mit ihm durchs Leben waden.

Sie zeugten viele Kinderlein
und sollten Uwes Erbe sein.
Die Gene hatten zugeschlagen,
die Schule tadelt ihr Betragen.

So kommt es, wie es kommen muss,
der Schabernack macht niemals Schluss.
Der Uwe wird ihr Vorbild sein
und Lehrer Ast schafft’s niemals heim...

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Twity, 06.10.2009
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