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 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Der Nikolaus im Kindergarten


Der Nikolaus hängt an der Tür,

und viele Kinder warten.

Sein dichter Bart steckt felsenfest,

sein warmer Mantel schweißt den Rest,

er stöhnt im Kindergarten.


Ein Holzspalt zerrt am weißen Bart,

er will den Scherz nicht lassen.

Und plötzlich macht es schnipp und schnapp,

dann fallen kleine Strähnchen ab,

als Hände kräftig fassen.


Der Nikolaus ist jetzt bereit

die Kinder zu erfreuen.

Die ersten stürmen schon herbei,

als wenn es das Normalste sei,

weil sie ihn nicht scheuen.


Manch Popelfratz singt gleich ein Lied,

es folgen noch Gedichte.

Und weil sie alle artig sind,

bekommt alsbald auch jedes Kind,

ein Stiefel von der Fichte.


Der Nikolaus hat sie verziert,

mit kleinen roten Säcken.

Da hielten sie noch Mittagsschlaf,

und jetzt bedanken sie sich brav,

weil sie voll Freude stecken.


.

Twity-Autor, 21.11.2018

© by Twity-Autor



Die Krähe wirft die Haselnuss


Eine kluge Krähe

flog unter einem Strauch.

Jener trug noch Blätter

und mein Haupthaar auch.


Ich stand bei einer Linde,

als ich die Krähe sah.

Die Nuss in ihrem Schnabel,

war groß und wirklich da.


Sie wollte sie verstecken,

an jenem Busch und Ort.

Zwischen dichten Zweigen,

sie flog dann lieber fort.


Sie hatte mich gesehen,

und fürchtet um die Nuss.

Ich blieb und schaute weiter

und grinste mit Genuss.


Dann flog sie Richtung Fahrbahn

und warf sie aus der Luft.

Ein Auto knackt die Schale

und sie folgt jenem Duft.


Sie läuft zu jener Stelle

und schaut auf den Verkehr.

Und als die Ampel schaltet,

war schon die Schale leer.


.

Twity-Autor, 11.11.2018

© by Twity-Autor


Verzweiflung


So mancher bangt bei einem Tief,

die Welt dreht sich stets weiter.

Manchmal läuft gar etwas schief,

so ist das Leben, leider.


Verzweiflung hat noch nie genützt,

sie raubt nur Kraft und Geist.

Wenn man beides nutzt und schützt,

wird es besser, meist.


Handeln hilft in jeder Not,

Nichtstun macht sie schlimmer.

Ist so manches nicht im Lot,

hilft Bewegung, immer.


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Twity-Autor, 11.11.2018

© by Twity-Autor

Der Sturm peitscht durch die Bäume


Der Sturm peitscht durch die Bäume,

die Blätter fallen ab.

Vorbei sind Sommerträume,

die Sonne zeigt sich knapp.


Denn hinter grauen Wolken

und dem Oktober-Tief,

kann sie dem Herbst nicht folgen,

der Sturm bläst wild und schief.


Es pfeift in allen Gassen,

auf Feldern und im Wald.

Der Herbst kann es nicht lassen,

es regnet, es wird kalt.


Beizeiten wird es nächtig,

ein Hoch der Kerzenzeit.

Sie leuchten uns gar prächtig,

vertreiben Traurigkeit.


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Twity-Autor, 25.10.2018

© by Twity-Autor

Samhain (Halloween)


Bald gruselt es gewaltig,

die Hexen schwirren aus.

Und kleine Kindermonster

klingeln Haus für Haus.


Gib Süßes oder Saures,“

rufen sie im Chor.

So mancher Geister-Kürbis

ziert dabei Haus und Tor.


Vampire machen Streiche,

erlauben sich gern Spaß.

Wenn sie nichts erbeuten,

kennen sie kein Maß.


Teufel und Gespenster

ziehen durch die Nacht.

Erschrecken ihre Nachbarn,

weil's ihnen Freude macht.


.

Twity-Autor, 23.10.2018

© by Twity-Autor


Warzenschweine


Warzenschweine, große, kleine

aus den Steppen und Savannen,

kennen südlich der Sahara

keine grünen Edeltannen.


Würden man dort Tannen kennen,

sähen manches anders aus.

Denn beim Warzenschweine-Rennen

fielen wohl die Bäume raus.


Deshalb lieber die Savannen,

dort ist alles flach und weit.

Lichte Wälder, ohne Tannen

kennen ihren Kampf und Streit.


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Twity-Autor, 09.10.2018

© by Twity-Autor


Die Hasenkinder


Ein Hasenkind mit Löffelohren

wurde kürzlich erst geboren.

In einer hohen Gräser-Sasse,

schmeckt Muttermilch nochmal so klasse.


Schon bald verließ er das Versteck

und rannte Mutter Häsin weg.

Sie lebte aber nie alleine,

denn sie bekam gar ständig kleine


süße braune Hoppelhasen,

die gerne über Felder rasen.

Die zeitig eine Mulden haben

und nach Körnern, Wurzeln graben.


Da bleibt wirklich nur zu hoffen,

kein Häschen wird von Blei getroffen.

Und landet dann im Butterschmalz

zwischen Knoblauch, Pfeffer, Salz.

 

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Twity-Autor, 09.10.2018

© by Twity-Autor




Der Herbst hat es gar eilig


Der Herbst hat es gar eilig,

er färbt die Blätter ein.

So wird es nie langweilig,

die meisten sind noch klein.


Bereits vor zwei, drei Tagen

war mancher Baum noch grün.

Und manche Bäume tragen

ihr klägliches Erblüh'n.


Der Sommer ward gegangen,

er blieb ein halbes Jahr.

Sein heißes Unterfangen

ist ab und zu noch da.


Dann wird der Herbst zum Sommer,

so um die zwanzig Grad.

Doch langsam wird er frommer

und schreitet doch zur Tat.


Das Laub fällt von den Ästen,

ist gelb, orange und rot.

Und zwischen Vogelkästen

versinkt das Abendrot.

 

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Twity-Autor, 07.10.2018

© by Twity-Autor

Die Welt (2)


Was die Welt nicht wissen will,

ignoriert sie prompt.

Doch die Zeit hält niemals still

und so kommt - was kommt.


Was die Welt nicht sehen mag,

interessiert sie nicht.

So verstreichen Jahr und Tag,

weil man nur verspricht.


Was die Welt nicht hört und lebt,

wird zum Untergang.

Schuld - die an den Händen klebt,

bleibt ein Leben lang.


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Twity-Autor, 01.10.2018

© by Twity-Autor

Das Greisenalter


Wenn die Mundwinkel erst hängen,

nicht nur Haut und Bauch,

dann ist man in den Fängen

des Alters

und die Wehwechen kommen auch.


Dann wird man zum Greis,

ob man will oder nicht,

das Alter zeigt Fleiß,

von innen und außen,

auch wenn jemand anders spricht.


Oh Jugend, bist nimmer,

bist endgültig fort,

doch seh' ich dich immer,

beim jüngeren Spross,

und erfreue mich dort.


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Twity-Autor, 01.10.2018

© by Twity-Autor


Der Drachenheld


Der Herbst hat schon begonnen,

die Stürme werden groß.

Jetzt kommt die Zeit der Drachen,

für sie ist dies famos.


Sie steigen in die Lüfte,

in Richtung Wolken rauf.

Und ziehen an den Leinen,

sie geben selten auf.


Wie sie da oben lachen,

bei Wind und Sonnenschein.

Die farbenfrohen Bänder

leuchten oben fein.


Die Mädel und die Buben

werden reich bestellt.

Sie zieht es auf die Wiesen,

mit ihrem Drachenheld.


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Twity-Autor, 25.09.2018

© by Twity-Autor


Spinnefix und Mäuserich


Auf einem Waldweg zwischen Tannen,

hat ihre Freundschaft angefangen.

Die vom Spinnefix und Mäuserich,

die sich nicht ähneln äußerlich,

als Zapfen von den Bäumen sprangen.


Denn da zerriss das Spinnennetz,

der freie Fall wird da Gesetz.

Und mitten in der Mittagszeit,

sorgt Spinnefix für Heiterkeit,

beim Stacheligel Petz.


Der Mäuserich schlich unterm Baum,

man sah es, doch man glaubt es kaum.

Die Spinne seilte sich hinab,

der Faden riss und sie fiel ab

und landete auf Rückenflaum.


Der Mäuserich erschrak sich sehr,

doch krabbelte es noch viel, viel mehr.

Die Spinne ritt zum Mauseloch,

dort blieb sie dann ein Weilchen noch,

verspann den Eingang kreuz und quer.


Die Maus bot ihr ein Schlafplatz an,

solange sie noch bleiben kann.

Und Spinnefix zog bei ihr ein,

sie hielt dafür die Höhle rein,

und webte Türen dann und wann.


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Twity-Autor, 24.09.2018

© by Twity-Autor

Im Garten der Erinnerung


Der Garten der Erinnerung,

ist oft privat und heilig.

Dort ist man meistens wieder jung,

es wird dort nie langweilig.


Dort hat das liebe Herz gepflanzt,

dort singen Geist und Kehle.

Es wird gelacht, verträumt getanzt,

doch manchmal weint die Seele.


Im Garten der Erinnerung,

verblassen manche Sachen.

Und manche geben neuen Schwung,

weil sie uns glücklich machen.


Die schönen Dinge bleiben groß,

in unseren Gedanken.

Über manche wächst gar Moos,

und manche Blüten schwanken.


Im Garten der Vergangenheit,

kann man nichts umgraben.

Dort wächst nach Alter und nach Zeit,

was wir nicht mehr haben.


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Twity-Autor, 17.09.2018

© by Twity-Autor


Im Wald


Der Igel spießt die Früchte auf,

das Fallobst von den Ästen.

Ein Eichhorn klettert Tannen rauf,

gibt Kletterkunst zum Besten.


Sein Kobel unterm Nadeldach

ist Schutz und sein zu Hause.

Der Grauspecht macht wie immer Krach,

doch zwischendurch auch Pause.


Ein Wildschein saust durchs Unterholz,

wühlt Eichenboden auf.

Ein Rehkitz macht die Mutter stolz,

ihr Junges ist gut drauf.


Der Waldkauz äugt im Wald umher,

der Fuchs gräbt noch am Bau.

Die Hasen laufen kreuz und quer,

manch Futter ist halt schlau.


Der Wolf markiert sein Waldrevier,

um Rotwild zu erjagen.

Der Herbst steht vor des Waldes Tür,

wird Farbenzauber wagen.


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Twity-Autor, 11.09.2018

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Der Septembersommer


Der Sommer bleibt mit aller Macht,

verschönt Septembertage.

Wer hätte dies von ihm gedacht,

wie herrlich warm die Sonne lacht,

er hält sich mehr als vage.


Er dreht noch einmal tüchtig auf,

der Frühling war schon Sommer.

Er krönt mit seinem Spätverlauf,

selbst abends setzt er einen drauf

und zeigt sich durchaus frommer.


Es stürmt bereits im Baumgeäst,

der Wind nimmt stetig zu.

Jahrhundertsommer gibt den Rest,

gedanklich halten wir gern fest:

Der Sommer ward der Clou.“


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Twity-Autor, 11.09.2018

© by Twity-Autor


Ohne Fehl und Tadel


Keiner kann von sich behaupten,

dass er ohne Fehler sei.

Dass er ohne Schuld und Tadel

sein Leben lebt, stets frisch und frei.


Oftmals sind wie dumme Menschen,

machen uns das Leben schwer.

Hoffen auf die großen Wunder,

beten dann gar umso mehr.


Niemand ist da wirklich besser,

manche nehmen es sich vor.

Jeder Fehler ist auch Tadel,

schreibt sich mancher hinters Ohr.


Und so wachsen stetig Zwänge.

Bricht man nicht letztendlich aus,

macht sich stark für seine Meinung,

kommt unterm Strich nichts Gutes raus.


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Twity-Autor, 10.09.2018

© by Twity-Autor


Alles was uns Freude macht


Alles was uns Freude macht,

mag man nicht vermissen.

Weil es Glück im Herz entfacht,

will man es verbissen.


Denn es fühlt sich bestens an,

dieses Glück, die Freude.

Da man schwer aufhören kann,

will man sie nicht nur heute.


Das Leben ist fürs Leben da,

wie Freude für das Freuen.

Glück ist gern dem Herzen nah,

es gibt nichts zu bereuen.


Alles was uns lieben lässt,

an allen schönen Sachen,

halten wir sehr gerne fest,

weil sie uns glücklich machen.


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Twity-Autor, 30.08.2018

© by Twity-Autor




An deinem Geburtstag


An deinem Geburtstag

da will ich dir sagen,

dass du mir

lieb und wichtig bist.


Auch wenn wir oft streiten,

uns wieder vertragen,

man ärgert sich traurig

über den Zwist.


Dann leidet jeder,

getrennt voneinander,

und jeder von uns

hält das Ganze für Mist.


An deinem Geburtstag,

da will ich dir sagen,

dass alles im Grunde

nur Liebe ist.


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Twity-Autor, 30.08.2018

© by Twity-Autor

Oktober kommt im Goldgewand


Oktober kommt im Goldgewand,

die letzten Blätter färben.

Dazwischen erntet manche Hand,

denn nichts soll gar verderben.


Manches Obst war früher reif,

durch den Jahrhundertsommer.

Der Morgen perlt im Nebelschweif,

doch später wird er frommer.


So mancher Strahl bricht durchs Geäst

und lässt die Bäume schimmern.

Noch hält sich manches Blättlein fest,

den Buntspecht hört man zimmern.


Oktober kommt im Goldgewand,

legt sich auf Wald und Wiesen.

Und bringt vereinzelt noch im Land

viel Schönheit zum Genießen.


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Twity-Autor, 29.08.2018

© by Twity-Autor

Der Riesenfinger



Am Strand der Saale, besonders in der Nähe von Jena, lebte ein wilder und böser Riese; auf den Bergen hielt er seine Mahlzeit, und auf dem Landgrafenberg heißt noch ein Stück der Löffel, weil er da seinen Löffel fallen ließ. Er war auch gegen seine Mutter gottlos, und wenn sie ihm Vorwürfe über sein wüstes Leben machte, so schalt er sie und schmähte und ging nur noch ärger mit den Menschen um, die er Zwerge hieß.

 

Einmal, als sie ihn wieder ermahnte, ward er so wütend, daß er mit den Fäusten nach ihr schlug. Aber bei diesem Greuel verfinsterte sich der Tag zu schwarzer Nacht, ein Sturm zog daher, und der Donner krachte so fürchterlich, daß der Riese niederstürzte. Alsbald fielen die Berge über ihn her und bedeckten ihn, aber zur Strafe wuchs der kleine Finger ihm aus dem Grabe heraus. Dieser Finger aber ist ein langer schmaler Turm auf dem Hausberg, den man jetzt den Fuchsturm heißt.

Kommentar: Vgl. Taschenbuch für Freundschaft und Liebe, 1815, S. 279 - 281.
Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr.
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