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 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Zählreim (Kindergedicht)

 

Eine kleine Katze,

wackelt mit dem Schwanz.

Denn sie sah zwei Spatzen,

durch ihren Augenglanz.

 

Drei schrumplig nasse Würmer,

rutschten schnell hinweg.

Vier zuckersüße Pflaumen

erfüllten ihren Zweck.

 

Es flogen gleich fünf Bienen

die Fallobst-Stelle an.

Sechs wundervolle Falter

fühlten sich heran.

 

Sie setzten sich auf Rosen,

gleich sieben an der Zahl.

Bis irgendwer bewässert,

acht Mal, mit Wasserstrahl.

 

Dann kamen flugs neun Kinder,

sie spielten Ringelreih’n.

Sie sangen noch zehn Lieder,

bei schönstem Sonnenschein.

 .

Twity-Autor, 22.01.2019

© by Twity-Autor

 

Der Stolz der Eltern


 

Kinder sind der Stolz der Eltern,

Ebenbild und zuckersüß.

Jene wachsen wie die Pilze,

stets nach oben, trotz der Füß‘.

 

Diese sind am Anfang winzig,

darum gehen sie erst spät.

Wenn sie diese dann gebrauchen,

testen sie was alles geht.

 

Kinder liebt man mit dem Herzen,

denn sie machen Freude, Spaß.

Sprechen sie die ersten Worte,

werden manchmal Augen nass.

 

Kinder sind wie Luft der Erde,

sind wie Wasser, oder Salz.

Ohne gäbe es kein Leben,

sind so kostbar, Gott erhalt’s.

 

.

Twity-Autor, 21.01.2019

© by Twity-Autor

Damit die Erde nicht versagt

 

Drei Wochen sind bereits vergangen,

das neue Jahr ist noch sehr jung.

Mancher will ein Wunsch erlangen,

manche Seele braucht noch Schwung.

 

Das Leben geht gar immer weiter,

die alte Hoffnung kommt neu mit.

Ein kleines Glück stimmt froh und heiter,

das neue Jahr ist frisch und fit.

 

Gedanken hüllen sich in Träume,

man wünscht sich eine gute Zeit.

Für sich, die Welt und ihre Bäume,

man baut dabei auf Menschlichkeit.

 

Die Wünsche eilen schon voraus,

der Mensch ist wie noch nie gefragt.

Durch gute Tat, im kleinsten Haus,

damit die Erde nicht versagt.

 

.

Twity-Autor, 16.01.2019

© by Twity-Autor

 

Am Nordpol ragt ein Weihnachtsbaum

 

Am Nordpol wohnt der Weihnachtsmann,

die Wichtel nebenan.

Sie haben gerade viel zutun

und keine Zeit sich auszuruh`n,

sie schmücken eine Tann‘.

 

Die wunderschönste auf der Welt,

die den Nordpol nachts erhellt.

Sie läutet diese Weihnacht ein,

im Funkel-Zauber-Kerzenschein,

was allen gut gefällt.

 

Der hohe Baum ist eine Pracht,

gar jeder Elf und Wichtel wacht.

Nun wird es aber höchste Zeit,

der Schlitten steht bereits bereit,

für diese eine Nacht.

 

.

Twity-Autor, 23.12.2019

© by Twity-Autor

 

Weihnachtszeit

 

Warm ums Herz, wird’s dieser Tage,

kein Wunder, es ist Weihnachtszeit.

Schneeaussichten sind zwar vage,

doch sicher ist die Herzlichkeit.

 

Die Liebe hat jetzt Konjunktur,

Familien finden sich zusammen.

Man genießt, vergisst die Uhr,

manches Herz steht gar in Flammen.

 

Es ist fürwahr die schönste Zeit,

die Liebsten mag man gern beschenken.

Nun ist sie da, es ist soweit,

Freude und Gefühle lenken.

 

Wieder wirken Baum und Lichter,

die Weihnacht legt sich aufs Gemüt.

Dem Herrgott ist man etwas dichter,

denn Herz und Seele sind erblüht.

 

.

Twity-Autor, 21.12.2019

© by Twity-Autor

 

Die kleine Maus

 

Guten Abend, kleine Maus,

du siehst süß und putzig aus.

Deine Augen sind ganz klein,

du musst wirklich müde sein.

 

Schau hinauf zum halben Mond,

der schon ewig oben wohnt.

Er ist munter wie ein Spatz,

leuchtet gar zum kleinsten Platz.

 

Oh, du willst gar nicht nach Haus‘?

Nachtaktive zieht es raus?

Pass nur auf, dass nichts passiert,

dich kein Bösewicht entführt.

 

Habe ich dir’s nicht gesagt?

Jetzt hat dich die Katz‘ gejagt.

Doch zum Glück wohnst du nicht weit,

schnelle Maus im grauen Kleid.

 

Gute Nacht, du kleine Maus,

strecke dich nur tüchtig aus.

Bis der neue Tag erwacht,

habe eine gute Nacht.

 

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Twity-Autor, 05.12.2019

© by Twity-Autor

Des Winters Zeit

 

Es ist schon etwas länger her,

da war der Winter noch ein Winter.

Die weiße Pracht gibt es kaum mehr,

wie freuten sich einst kleine Kinder.

 

Die Straßen waren glatt und weiß,

der Frost bescherte Apfelbäckchen.

Schneeschuhe rutschten übers Eis,

so mancher trug im Bett noch Jäckchen.

 

Der Frost vereiste Fensterscheiben,

am Morgen waren sie voll Blumen.

Unendlich schien das Flockentreiben,

gar vielerorts stieg ihr Volumen.

 

Man tauschte manches weiße Kleid,

bei Tannen - gegen Kugeln ein.

Und schmückte mit Erhabenheit,

den Geist der Weihnacht ließ man rein.

 

Ins Herz und in die warmen Stuben,

man wärmte sich mit Tee und Grog.

Den Schneemann bauten Mädchen, Buben,

wie heute auch, mit Schal und Stock.

 

Wie schön war es am Weihnachtstag,

rieselte der weiße Schnee.

Ein Bild, was wohl gar jeder mag,

verschneite Tannen und ein Reh.

 

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Twity-Autor, 05.12.2019

© by Twity-Autor

 

Ihr Kinderlein

 

Ihr Kinderlein, ihr Kinderlein,
habt ihr es schon vernommen?
Der Nikolaus, der Nikolaus
ist heute angekommen.

Er hat euch etwas mitgebracht,
er schlich auf leisen Sohlen.
Nun schaut euch nur die Stiefel an,
und kommt sie euch schnell holen.

Ihr Kinderlein, ihr Kinderlein,
habt ihr es schon gesehen?
Der gute alte Nikolaus
musste wieder gehen.

Doch er hat an euch gedacht
und brachte liebe Gaben.
Damit die Kinder hierzulande
selig sind und Freude haben.

 

© Twity-Autor, 05.12.2019

Der Infekt

 

Der Himmel graut, der Regen klopft,

der Sturm fegt letzte Blätter.

Das Wasser was von Zweigen tropft,

nennen manche Wetter.

 

Es ändert sich und dies gekonnt,

vorbei sind warme Tage.

Mit Rotlicht wird sich jetzt gesonnt,

die Nase wird zur Plage.

 

Hatschi, hatschi, da tröpfelt sie,

sie hört kaum auf zu niesen.

Uns geht es da wie`s liebe Vieh,

was raus will muss auch fließen.

 

Als wäre dies nicht schon genug,

es krabbelt auch der Husten.

Drum ist es besser und auch klug,

wenn wir es vorher wussten.

 

Doch leider ist es schon zu spät,

es tummeln sich die Viren.

Und weil nun wirklich nichts mehr geht,

ist man am Ausprobieren.

 

Mit Kräutertee und Hustensaft,

und manche Mütze Schlaf.

Die Hühnersuppe gibt uns Kraft,

drum essen wir sie brav.

 

Vier Tage sieht es düster aus,

auch an der Wetterfront.

Wir bleiben lieber schön zu Haus,

und schonen uns jetzt prompt.

 

Am fünften Tag geht es vorbei,

das Bellen und das Niesen.

Die rote Nas‘ ist einerlei,

weil Lebensgeister fließen.

 

.

Twity-Autor, 06.11.2019

© by Twity-Autor

 

Herbsttag

 

Die Sonne bricht durch das Geäst,

der Herbst erfüllt nochmals mit Wonne.

So manches süße Vogelnest

wärmt am Tage noch die Sonne.

 

Dabei sind sie grad ausgezogen,

beginnen ihre lange Reise.

Der Herbst hat sie dazu bewogen,

der Vogelzug zieht seine Kreise.

 

Denn abends wird es spürbar kalt,

aus Kronen fallen Sommerblätter.

Es fliegt so manche Sturm-Gestalt,

am Tage gar bei mildem Wetter.

 

Bald wird es deutlich kahler sein,

zum Einsatz kommen laute Bläser.

Sie fahren all die Blätter ein,

es grünen nur noch feuchte Gräser.

 

Und immergrüne Wurzel-Riesen,

wie Fichten, Lebensbaum und Tannen.

Und weil noch Astern, Veilchen sprießen,

benötigt man noch weiter Kannen.

 

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Twity-Autor, 03.10. 2019

© by Twity-Autor

 

Grenzenlos ist keine Zeit

 

Wer beschwichtigt, runterspielt,

hat bisher nicht viel verstanden.

Wer jahrelang Profit erzielt,

dem kam das Wertvollste abhanden.

 

Sitzt man aus und setzt auf Zeit,

ist die Erde ganz verloren.

Dann siegt so manche Dusseligkeit,

Verlogenheit, für Wähler-Ohren.

 

Doch Dusseligkeit bringt keine Chance,

wir haben nicht unendlich Zeit.

Drum handelt, lebt für die Balance,

für Zukunft und Gerechtigkeit.

 

Beschwichtigt nicht den Ernst der Lage,

sonst herrscht bald weltweit Hungersnot.

Das Klima wandelt, keine Frage,

und immer näher rückt der Tod.

 

Die Trockenheit ist angekommen,

es sterben Tiere, Wälder weg.

Und wird nicht gleich was unternommen,

dann hat ein Umdenken kein Zweck.

 

Der Worte sind genug gesprochen,

drum ist jetzt Handeln angesagt.

„Jetzt wird das Wort nicht mehr gebrochen,

und Leben nicht für Geld vertagt.“

 

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Twity-Autor, 22.09.2019

© by Twity-Autor

 

Das Herdentier lässt denken

 

Was ist gut, was ist schlecht?

Was ist falsch, was ist echt?

Nur mal so als Frage.

 

Erfahrung gibt die Antwort vor,

man vertraut auf Schrift und Ohr.

Den Augen und den Sinnen.

 

Auch Bauch und Hirn entscheiden oft,

da jeder auf die Wahrheit hofft,

zockt man gern alleine.

 

Nicht jede Wahrheit ist auch wahr,

nicht immer ist die Lösung klar.

Erfahrung prägt das Leben.

 

Denken ist gar immer gut,

für neues Denken fehlt oft Mut.

Das Herdentier lässt denken.

 

So gibt es keine Reiberei,

man denkt so auch nicht wirklich frei.

Kein Freigeist lässt sich lenken.

 

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Twity-Autor,15.09.2019

© by Twity-Autor

 

Der Wind zerpflückt die Wolken


Der Wind zerpflückt die Wolken,

das Zelt ist weiß und blau.

Die kleinen Schwalben folgen,

sie segeln eine Show.

 

Sie schweben mit den Lüften,

September ist noch mild.

Er spielt mit schönen Düften,

verschmilzt im Sommerbild.

 

Jung sind noch die Tage,

doch löst sich manches Blatt.

Noch hört man keine Klage,

noch werden alle satt.

 

Die Bienen finden Becher,

sie trinken süßen Saft.

Manch blütenreicher Fächer,

stillt und schenkt gar Kraft.

 

Der Wind verzaubert Wolken,

ihr Weiß wird himmelblau.

Zahlreiche Blüten folgen,

benetzt, mit Morgentau.

Twity-Autor, 03.09.2019

© by Twity-Autor

 

 

 

Die lieblichen Jahreszeiten

 

Ich liebe den Frühling,

den Sommer noch mehr,

doch ist er zu warm,

dann leide ich sehr.

 

Dann will ich den Herbst,

und sehne mich innig,

den Winter zu mögen,

ist herzlich und sinnig.

 

Auch er hat gar Reize,

die mich arg entzücken,

drum liebe ich alle,

weil sie mich beglücken.

 

Denn alle vier Brüder,

sind mit mir verbunden,

und jeder ist anders,

in seinen Stunden.

 

Drum kann ich nie sagen,

wen habe ich lieber,

ich mag jeden huldreich,

im Wechsel der Lieder.

 

.

Twity-Autor, 25.08.2019

© by Twity-Autor

Sommer ist es

 

Sommer ist es, ziemlich bald

Fliegen Schwalben um die Nester.

Knospen treiben zum Erhalt,

Bruder sind sie und auch Schwester.

 

Ahorn zeigt sein mattes Dach,

er beherbergt viele Gäste.

Bis spät abends sind sie wach,

futtern, singen, summen feste.

 

Die Sonne sinkt als Feuerball,

mancher leidet durch die Hitze.

Die Trockenheit ist überall,

aus der Ferne sieht man Blitze.

 

Donner schleicht sich rasch heran,

Regen wird schon längst erwartet.

Doch es kommt kein Wölkchen an,

welches Überleben startet.

 

Alles hat gar großen Durst,

manches ist längst ausgedorrt.

Langsam geht es um die Wurst,

Wasser fehlt an jedem Ort.

 

Sommer ist es, richtig heiß,

Bienen sterben wie die Fliegen.

Menschen baden, essen Eis,

Pflanzen kommen zum Erliegen.

 .

Twity-Autor, 30. 07.2019

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Im Sommergarten Wunderschön

 

Im Sommergarten Wunderschön,

da gibt es viele Beete.

Auch Bäume, Sträucher und noch mehr,

wie manche schöne Fete.

 

Da singen Vögel hoch im Baum,

von blauen Sommerstunden.

Im Gartenteich schwimmt mancher Fisch,

gar blubbernd seine Runden.

 

Der Sprinkler macht den Rasen nass,

erfrischt auch Blütenköpfe.

Und weil die Sonne durstig macht,

trinken viel Geschöpfe.

 

Im Sommergarten Wunderschön,

da laben sich die Kleinsten.

Sie danken es in großer Zahl,

durch Blumenpracht vom Feinsten.

 

Und wenn die Sonne untergeht,

dann träumen sie im Schatten.

Bis ihr neuer Tag beginnt,

in Kelchen und Rabatten.

 

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Twity-Autor, 30.06.2019

© by Twity-Autor

 

 

Der Sommer hat die Hosen an

 

Der Sommer hat die Hosen an,

jeder kann es sehen.

Die Hitze schreitet arg voran,

die Sommerwinde stehen.

 

Ein Schattenplatz hat Seltenheit,

die Sonne findet jeden.

Im Nu steigt das Grad Fahrenheit,

und manche Gartenfeten.

 

Doch es stöhnen Baum und Felder,

auch Mensch und Tier wird es zu warm.

Und stellenweise brennen Wälder,

die Wärme macht uns schlapp und lahm.

 

Der Sommer hat die Hosen an,

und momentan das große Sagen.

Weil niemand etwas ändern kann,

müssen wir sein Hoch ertragen.

 

.

Twity-Autor, 25.06.2019

© by Twity-Autor

Der Rosenteich


Ein Fisch sprang hocherfreut im Teich

und tauchte mehrfach unter.

Dies lag an seiner Gattin Laich,

die Jungen sind putzmunter.


Die Eier waren angeklebt,

an des Teiches Pflanzen.

Der Rosenteich ist sehr belebt,

Libellen sieht man tanzen.


Die Wasserrosen bieten Platz,

für Frösche, Bienen, Mücken.

Die Blütenpracht, ein echter Schatz,

um Falter zu entzücken.


Ein Schwanenpaar schwimmt stolz im Kreis,

mit ihren süßen Jungen.

Die Sonne scheint besonders heiß,

schon schlürfen viele Zungen.


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Twity-Autor, 15.06.2019

© by Twity-Autor


Kleiner Spatz


Kleiner Spatz im Baumgeäst,

halte dich an Zweigen fest,

der Himmel schickt ein Sturmgebraus,

die Wolken schauen düster aus.


Die Wipfel schaukeln hin und her,

nun rette dich und flieg' nicht mehr.

Sonst packt dich noch der Pustewind

und weht dich fort, du Vogelkind.


So harre bis der Regen geht,

die Sonne hoch am Himmel steht.

Sind die Wolken licht und leer,

pfeift der Wind auch nimmermehr.


Kleiner Spatz, sei auf der Hut,

so wird am Ende alles gut.

Die Junisonne trocknet schnell,

eröffnet ein Gesangsduell.


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Twity-Autor, 13.06.2019

© by Twity-Autor

Einst


Einst gab es Bäume, Wiesen,

wo jetzt nur Pflaster steht.

Ein Fluss darf nicht mehr fließen,

weil einfach nichts mehr geht.


Sein Flussbett hat kein Wasser,

nur Tüten, Glas und Müll.

Manchmal kommt es krasser,

da Notdurft es so will


Die Häuser stehen dichter,

Bäume mussten weichen.

Die Fauna wurde lichter,

man fällte nicht nur Eichen.


Die Straßen wurden breiter,

die Autos mehr und mehr.

So ging es stetig weiter,

das Atmen fällt oft schwer.


Da Bäume zahlreich fehlen,

fehlt es an Sauerstoff.

Es kränkeln nicht nur Kehlen,

auch sonst gibt es viel Zoff.


Um Umwelt, Arbeit, Kriege,

um Renten und Asyl.

Um Wohnraum, Macht und Lüge,

um staatliches Kalkül.


Die Jugend ist sich einig,

sie greift politisch ein.

Ist ihr Weg auch steinig,

Veränderung muss sein.


Einst gab es viel mehr Orte,

mit Vielfalt in der Flur.

Einst sprach man viel mehr Worte,

und stellte sich nicht stur.


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Twity-Autor, 12.06.2019

© by Twity-Autor