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 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Drachenheld


Der Herbst hat schon begonnen,

die Stürme werden groß.

Jetzt kommt die Zeit der Drachen,

für sie ist dies famos.


Sie steigen in die Lüfte,

in Richtung Wolken rauf.

Und ziehen an den Leinen,

sie geben selten auf.


Wie sie da oben lachen,

bei Wind und Sonnenschein.

Die farbenfrohen Bänder

leuchten oben fein.


Die Mädel und die Buben

werden reich bestellt.

Sie zieht es auf die Wiesen,

mit ihrem Drachenheld.


.

Twity-Autor, 25.09.2018

© by Twity-Autor


Spinnefix und Mäuserich


Auf einem Waldweg zwischen Tannen,

hat ihre Freundschaft angefangen.

Die vom Spinnefix und Mäuserich,

die sich nicht ähneln äußerlich,

als Zapfen von den Bäumen sprangen.


Denn da zerriss das Spinnennetz,

der freie Fall wird da Gesetz.

Und mitten in der Mittagszeit,

sorgt Spinnefix für Heiterkeit,

beim Stacheligel Petz.


Der Mäuserich schlich unterm Baum,

man sah es, doch man glaubt es kaum.

Die Spinne seilte sich hinab,

der Faden riss und sie fiel ab

und landete auf Rückenflaum.


Der Mäuserich erschrak sich sehr,

doch krabbelte es noch viel, viel mehr.

Die Spinne ritt zum Mauseloch,

dort blieb sie dann ein Weilchen noch,

verspann den Eingang kreuz und quer.


Die Maus bot ihr ein Schlafplatz an,

solange sie noch bleiben kann.

Und Spinnefix zog bei ihr ein,

sie hielt dafür die Höhle rein,

und webte Türen dann und wann.


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Twity-Autor, 24.09.2018

© by Twity-Autor

Im Garten der Erinnerung


Der Garten der Erinnerung,

ist oft privat und heilig.

Dort ist man meistens wieder jung,

es wird dort nie langweilig.


Dort hat das liebe Herz gepflanzt,

dort singen Geist und Kehle.

Es wird gelacht, verträumt getanzt,

doch manchmal weint die Seele.


Im Garten der Erinnerung,

verblassen manche Sachen.

Und manche geben neuen Schwung,

weil sie uns glücklich machen.


Die schönen Dinge bleiben groß,

in unseren Gedanken.

Über manche wächst gar Moos,

und manche Blüten schwanken.


Im Garten der Vergangenheit,

kann man nichts umgraben.

Dort wächst nach Alter und nach Zeit,

was wir nicht mehr haben.


.

Twity-Autor, 17.09.2018

© by Twity-Autor


Im Wald


Der Igel spießt die Früchte auf,

das Fallobst von den Ästen.

Ein Eichhorn klettert Tannen rauf,

gibt Kletterkunst zum Besten.


Sein Kobel unterm Nadeldach

ist Schutz und sein zu Hause.

Der Grauspecht macht wie immer Krach,

doch zwischendurch auch Pause.


Ein Wildschein saust durchs Unterholz,

wühlt Eichenboden auf.

Ein Rehkitz macht die Mutter stolz,

ihr Junges ist gut drauf.


Der Waldkauz äugt im Wald umher,

der Fuchs gräbt noch am Bau.

Die Hasen laufen kreuz und quer,

manch Futter ist halt schlau.


Der Wolf markiert sein Waldrevier,

um Rotwild zu erjagen.

Der Herbst steht vor des Waldes Tür,

wird Farbenzauber wagen.


.

Twity-Autor, 11.09.2018

© by Twity-Autor


Der Septembersommer


Der Sommer bleibt mit aller Macht,

verschönt Septembertage.

Wer hätte dies von ihm gedacht,

wie herrlich warm die Sonne lacht,

er hält sich mehr als vage.


Er dreht noch einmal tüchtig auf,

der Frühling war schon Sommer.

Er krönt mit seinem Spätverlauf,

selbst abends setzt er einen drauf

und zeigt sich durchaus frommer.


Es stürmt bereits im Baumgeäst,

der Wind nimmt stetig zu.

Jahrhundertsommer gibt den Rest,

gedanklich halten wir gern fest:

Der Sommer ward der Clou.“


.

Twity-Autor, 11.09.2018

© by Twity-Autor


Ohne Fehl und Tadel


Keiner kann von sich behaupten,

dass er ohne Fehler sei.

Dass er ohne Schuld und Tadel

sein Leben lebt, stets frisch und frei.


Oftmals sind wie dumme Menschen,

machen uns das Leben schwer.

Hoffen auf die großen Wunder,

beten dann gar umso mehr.


Niemand ist da wirklich besser,

manche nehmen es sich vor.

Jeder Fehler ist auch Tadel,

schreibt sich mancher hinters Ohr.


Und so wachsen stetig Zwänge.

Bricht man nicht letztendlich aus,

macht sich stark für seine Meinung,

kommt unterm Strich nichts Gutes raus.


.

Twity-Autor, 10.09.2018

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Alles was uns Freude macht


Alles was uns Freude macht,

mag man nicht vermissen.

Weil es Glück im Herz entfacht,

will man es verbissen.


Denn es fühlt sich bestens an,

dieses Glück, die Freude.

Da man schwer aufhören kann,

will man sie nicht nur heute.


Das Leben ist fürs Leben da,

wie Freude für das Freuen.

Glück ist gern dem Herzen nah,

es gibt nichts zu bereuen.


Alles was uns lieben lässt,

an allen schönen Sachen,

halten wir sehr gerne fest,

weil sie uns glücklich machen.


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Twity-Autor, 30.08.2018

© by Twity-Autor




An deinem Geburtstag


An deinem Geburtstag

da will ich dir sagen,

dass du mir

lieb und wichtig bist.


Auch wenn wir oft streiten,

uns wieder vertragen,

man ärgert sich traurig

über den Zwist.


Dann leidet jeder,

getrennt voneinander,

und jeder von uns

hält das Ganze für Mist.


An deinem Geburtstag,

da will ich dir sagen,

dass alles im Grunde

nur Liebe ist.


.

Twity-Autor, 30.08.2018

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Oktober kommt im Goldgewand


Oktober kommt im Goldgewand,

die letzten Blätter färben.

Dazwischen erntet manche Hand,

denn nichts soll gar verderben.


Manches Obst war früher reif,

durch den Jahrhundertsommer.

Der Morgen perlt im Nebelschweif,

doch später wird er frommer.


So mancher Strahl bricht durchs Geäst

und lässt die Bäume schimmern.

Noch hält sich manches Blättlein fest,

den Buntspecht hört man zimmern.


Oktober kommt im Goldgewand,

legt sich auf Wald und Wiesen.

Und bringt vereinzelt noch im Land

viel Schönheit zum Genießen.


.

Twity-Autor, 29.08.2018

© by Twity-Autor

Der Riesenfinger



Am Strand der Saale, besonders in der Nähe von Jena, lebte ein wilder und böser Riese; auf den Bergen hielt er seine Mahlzeit, und auf dem Landgrafenberg heißt noch ein Stück der Löffel, weil er da seinen Löffel fallen ließ. Er war auch gegen seine Mutter gottlos, und wenn sie ihm Vorwürfe über sein wüstes Leben machte, so schalt er sie und schmähte und ging nur noch ärger mit den Menschen um, die er Zwerge hieß.

 

Einmal, als sie ihn wieder ermahnte, ward er so wütend, daß er mit den Fäusten nach ihr schlug. Aber bei diesem Greuel verfinsterte sich der Tag zu schwarzer Nacht, ein Sturm zog daher, und der Donner krachte so fürchterlich, daß der Riese niederstürzte. Alsbald fielen die Berge über ihn her und bedeckten ihn, aber zur Strafe wuchs der kleine Finger ihm aus dem Grabe heraus. Dieser Finger aber ist ein langer schmaler Turm auf dem Hausberg, den man jetzt den Fuchsturm heißt.

Kommentar: Vgl. Taschenbuch für Freundschaft und Liebe, 1815, S. 279 - 281.
Quelle: Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr.
136

Gesundheit- arm und reich



Die Hitparade-Zeit lag in meiner "Jugendzeit." :-)
Und fast jeder hat abends die Hitparade geschaut. Dieter Thomas Heck hat immer hervorragend moderiert, er war ein sehr symphatischer Mensch. Leider ist er nur 80 Jahre alt geworden. Und wieder gibt es einen großartigen Showmaster weniger... :-(

Ich habe mich schon öfters gefragt, warum viele erfolgreiche und bekannte Menschen aus Film und Fernsehen relativ früh versterben. Damit meine ich jetzt nicht die erfolgreichen Menschen die Selbstmord begehen, oder an Drogenmissbrauch sterben usw.

Man müsste annehmen sie sind bestens ärztlich versorgt und können sich gesundes, teures Essen und teure und aufwendige Vor-Untersuchungen, wie auch Operationen und Medikamente privat leisten.
Aber diese Rechnung geht eben nicht immer auf.
Das arme Menschen keine hohe Lebenserwartung haben, weil sie  zum Teil nur preiswerte Nahrung kaufen um über die Runden zu kommen und nicht abwechslungsreich dadurch essen und trinken, ist kein Geheimnis.

Arme Menschen und reiche Menschen haben meiner Meinung nach eine Gemeinsamkeit. Alkohol, wenig Schlaf, Nachtarbeit, fehlendes oder ungesundes Essen und Trinken, wenig bis keine Bewegung an frischer Luft über Jahre, Drogen und Zigaretten - lassen Menschen früher versterben. Wer in jungen Jahren nicht gesundheitlich auf sich achtet, bekommt im Alter die Quittung. Ausgenommen natürlich vererbbare Krankheiten, für die niemand etwas kann. Oder typische Alterskrankheiten, wie Kurz- und Weitsichtigkeit, Schwerhörigkeit, Inkontinenz, Alzheimer, Arthrose, Verschleiß-Erkrankungen usw.


Im Grunde entscheiden die Lebensweise, die Gene und die Ernährung darüber wie alt wir werden.
Das eine oder andere Jährchen lässt sich durch eine gesunde Lebensweise und eine gesunde Ernährung tatsächlich herausholen. Nur nützt sie nichts mehr im Alter, da ist es zu spät...Wenn man sein Leben lang nicht auf seine Ernährung und Lebensweise geachtet hat, bringt es nichts mit 50-60 Jahren oder älter damit anzufangen. Eine Kehrtwende erreicht man damit nicht! Auch sollte man die vielen Sonnenbäder mit Sonnenbrand nicht unterschätzen.
 
Ich wünschte mir wirklich, dass die jungen Menschen von heute wieder mehr zum Herd zurückfinden und wie unsere Mütter und Großmütter wieder selber schnibbeln, schälen und frisch zubereiten. Das fertige Industrie-Essen meiden und mehr für die Erhaltung der Natur und gesunder Nahrung eintreten. Eltern sollten bei der Ernährung Vorbild für ihre Kinder sein und nicht ihre ungesunde Nahrungsaufnahme an die Kinder weitergeben. Denn sie können als Kind nicht selber entscheiden! Man sollte sich nicht noch ein zweites Auto anschaffen und Luxusartikel in den Vordergrund stellen - sondern lieber sein Geld in Gesundheit investieren...


@ by Twity-Autor, 25.08.2018

Einsicht


Was am Tag ein Herz beschwert,

lässt sich überwinden,

wenn man alles friedlich klärt,

kann man Ruhe finden.


Kummer zieht tagein, tagaus

in die Menschenseelen,

schöpft man dennoch Gutes draus,

muss sich keiner quälen.


Manchmal lernt man still dazu,

manchmal muss es schmerzen,

manche Einsicht bringt im Nu,

Frieden in die Herzen.


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Twity-Autor, 24.08.2018

© by Twity-Autor

Vom edlen Ritter Tannhäuser


Da Ludwig der Milde, Landgraf von Thüringen, auf einem Kreuzzug im Morgenlande gestorben war, verließ er keine Kinder, und das Land fiel an seinen Bruder Hermann. Zu dessen Zeiten blühte in deutschen Landen der Minnesang und ward geübt und geliebt von Fürsten und Edeln, und Fürst Hermann versammelte viele Sänger zu seinem glänzenden Hofhalt auf der Wartburg. Eine Zeit nach ihm lebte auch ein Minnesänger im Frankenlande, der führte wie die meisten seiner Sanggenossen ein Wanderleben. Da habe ihn, als er am Hörseelenberge vorüberzog, die Erscheinung eines wunderholden Frauenbildes aufgehalten, das sei niemand anders als eben Frau Venus selbst gewesen, und ihm gewinkt, ihr in den Berg hineinzufolgen, und obschon auch ihn der treue Eckart gewarnt, habe der Ritter doch nicht zu widerstehen vermocht und sei hineingegangen und habe sich von Frau Venus umstricken lassen und habe ein ganzes Jahr im Berge verweilt.

Viele alte Lieder singen und sagen, wie nun die Reue über den Tannhäuser gekommen, daß er sich besonnen und in sich gegangen und habe wieder aus dem Berge herausbegehrt. Als er solches nun äußerte, erinnerte Frau Venus ihn an seinen Eid, den er ihr geschworen, allein Tannhäuser leugnete ihr solches in ihr schönes Gesicht hinein. Darauf erbot sie sich, ihm eine andere Gespielin statt ihrer zu geben, aber er sprach, so er solches täte, müsse er ewig ob solcher Vielweiberei in der Glut der Hölle brennen. Da lachte Frau Venus hell auf und fragte ihn, was er doch von der Hölle Glut schwatze. Ob er diese je bei ihr empfunden habe? Ob nicht ihr roter Mund zu allen Stunden ihm freundlich zugelacht? So ging der Streit noch eine Weile fort, bis Tannhäuser in seiner Undankbarkeit für alles Liebe und Gute, was Frau Venus an ihm getan, sie eine Teufelin schimpfte.

Das nahm Frau Venus endlich übel und drohte, es ihm entgelten zu lassen. Da schrie der Tannhäuser die Jungfrau Maria an, ihm von dem Weibe zu helfen, und da sprach Frau Venus mit Stolz: Nun könne er hingehn, er möge sich nur bei dem Greise beurlauben - er werde dennoch ihr Lob noch preisen. Nun ging der Tannhäuser reuevoll aus dem Venusberge und wallete gen Rom zum Papst Urban, dem klagte und beichtete er seine Sünden und bekannte, daß er bei einer Frau mit Namen Venus ein Jahr lang gewesen. Der Papst hielt in seiner Hand den hohen Stab mit dem römischen Doppelkreuze und sprach zu dem reuigen Sänger: So wenig der dürre Stab hier grünet, kommst du, der du bei des Teufels Hulde warst, zu Gottes Hulde!

Vergebens flehte der Tannhäuser, ihm eine jahrelange Buße aufzuerlegen, dann zog er wieder aus dem ewigen Rom voll Leid und Jammer und klagte bitterlich, daß des Papstes hartes Wort ihn auf ewig von Maria, der himmlischen Huldin, scheide, daß Gott ihn nicht annehme, und verwünschete sich wieder zu Frau Venus in den Hörseelenberg. Die stand schon da und lachte hell und spottete ihm entgegen recht teufelisch: Seid gottwillkommen, Tannhäuser, mein lieber Herr, ich hab Euer recht lang entbehrt, mein auserkorener Buhle!, und lachte noch einmal und riß ihn durch die Höhlenpforte mit sich hinab. Aber am dritten Tage danach, da hub des Papstes Stab an zu grünen, und nun sandte der Papst Boten aus in alle Lande, wo der Tannhäuser hingekommen wäre - der war aber wieder in dem Berg bei seinem schlimmen Lieb, und deshalb ist der Papst Urban der Vierte auch mit in die ewige Verdammnis gefallen, wie das alte Tannhäuserlied schließt:

Des mußt der vierte Papst Urban
Auch ewiglich sein verloren.

Denn er hatte selbst, bevor er Papst wurde, mit einem Weibe im Bistum Lüttich, genannt Frau Eva in der Klause, die im abergläubischen Müßiggang sich verschlossen hielt, in sonderlicher Freundschaft gestanden und ihr zuliebe das Fronleichnamsfest gestiftet; er hatte drei Jahre lang mit großem Blutdurst die Parteien der Weifen und Ghibellinen aneinandergehetzt, und die Sekte der Bettelbrüder hatte er als ein rechter Heuschreckenkönig mit den schönsten Freiheiten begabt. Drei Monate lang leuchtete ein wundergroßer Komet schrecklich durch die Nächte, bis in die Nacht, in welcher Papst Urban IV. 1265 starb, da hörte er auf zu erscheinen.

 

Quelle: Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853

Der kleine Specht


Tage werden kommen,

mal gute, manche schlecht,

posaunte einst besonnen

ein kleiner bunter Specht.


Er meint er ist im Bilde

und kennt sich bestens aus,

im Wald und im Gefilde,

denn da ist er Zuhaus'.


Kaum wurde er vernommen,

zog sich der Himmel zu

und Blitze sind gekommen,

da denkt man sich: „nanu.“


Als Sturm und Regen tobten,

erging es manchem schlecht.

Doch Einfaltspinsel lobten

den weisen bunten Specht.


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Twity-Autor, 20.08.2018

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Die stillen Gedanken


Alles wird man niemals teilen,

weil es nur verletzbar macht.

So bespricht man nur bisweilen,

was man so niemals gedacht.


Wahrheit will kaum jemand wissen,

jeder sagt es geht ihm gut.

Manchem geht es echt beschissen,

da steigert sich die Frust und Wut.


Doch niemand darf es wirklich sehen,

drum bleiben die Gedanken still.

In der Hoffnung, es wird vergehen,

weil man es doch so sehr will.


Deshalb spielt man seine Rolle,

wie ein Komparse, angepasst.

Und funktioniert wie man auch solle,

auch wenn man viele Dinge hasst.


Dabei möchte man sie schreien,

die Gedanken wahr und still.

Um sich selber zu befreien,

aus Zwängen und Gesellschafts-Drill.


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Twity-Autor, 20.08.2018

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Der August neigt sich dem Ende


Der August neigt sich dem Ende,

das Sommerhoch in diesem Jahr,

vollzieht nur eine kleine Wende,

es ist noch warm, wie wunderbar.


Die große Hitze scheint vorüber,

der Sommer zeigt sich ganz normal

und jeder ist auch froh darüber,

denn vierzig Grad sind sehr fatal.


Die kargen Duschen sind ein Segen,

die Felder, Bäume haben Durst

und alle sehnen sich nach Regen,

denn schließlich geht es um die Wurst.


Die Nächte sind nun endlich kälter,

man atmet durch und schläft gut ein,

es brennen nicht mehr Wald und Felder,

manch Winzer wird zufrieden sein.


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Twity-Autor, 16.08.2018

© by Twity-Autor


Wo die Liebe hinfällt



Wo die Liebe hinfällt,

weiß man leider nie,

Das passiert urplötzlich,

sind Folgen weicher Knie.


Doch ist sie aufgestanden,

probiert sie gern ihr Glück.

Dann spinnt sie ihre Fäden,

erobert Stück für Stück.


Um blinde Turteltauben

ist es schnell geschehen.

Wo die Liebe hinfällt,

bleibt sie halt nicht stehen.


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Twity-Autor, 13.08.2018

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Visionen


Keiner sollte sie begraben,

jede ist gar ein Gewinn.

Visionen sollte jeder haben,

denn sie sind gut und machen Sinn.


Und macht sie irgendwer zunichte,

wie manchen Frieden in der Welt,

dann ändert mit die Weltgeschichte,

falls euch ein Zustand nicht gefällt.


Die Zukunft schaut sonst düster aus,

ohne Sicherheit und Umweltschutz.

Wir alle sind auf ihr zuhaus',

doch unsre Erde stirbt voll Gift und Schmutz.


Kein Geld der Welt kann sie ersetzen,

da hilft kein Silber, Öl und Gold.

Den Schaden sollte man nicht unterschätzen,

das Schlimme ist, von manchen ist es so gewollt.


Drum braucht die Erde echte Visionäre,

Verbündete und auch Zusammenhalt.

Sonst starren unsre Kinder später nur ins Leere,

falls es nicht schon vorher knallt.


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Twity-Autor, 12.08.2018

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Die große Hitze


Es war einmal ein rosa Schwein,

es fühlte sich im Schlamm gar fein.

Es fühlt sich sogar sauwohl

und fraß sehr gerne Chinakohl.

Von Zuckerrüben, süßen Möhren

ließ sich das kleine Schwein betören.


Dann schien die Sonne furchtbar heiß,

(schon vom Erzählen läuft der Schweiß.)

Im Schatten war es dreißig Grad,

es blühte nichts mehr neu und zart.

Auch Gräser waren schon verdorrt,

die Trockenheit nahm alles fort.


Das Wasser ging allmählich aus,

der Tod schlich schon um Hof und Haus.

Es starben nicht nur Eintagsfliegen,

ein Schattenplatz war schwer zu kriegen.

Die Bäume wurden langsam schwach,

bald rollte sich manch Blätterdach.


Es wuchs kaum was in Wald und Feld,

es war zu heiß für diese Welt.

Dann brachen viele Feuer aus,

die Hitze führte zum Garaus.

Das rosa Schwein ist Fleisch und Wurst,

doch löscht es nicht den großen Durst.


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Twity-Autor, 29.07.2018

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Die innere Reise


Jeder Mensch verändert sich,

da führt kein Weg vorbei.

Und öfters nicht nur äußerlich,

die Zeit, sie ist so frei.


Es tickt die Uhr von früh bis spät,

sogar wenn wir fest schlafen.

Die Reise die vonstatten geht,

sucht immer einen Hafen.


Der Geist ist wach und traumaktiv,

die Augen fest verschlossen.

Und während mancher selig schlief,

wird mancher Traum verschossen.


Mancher wacht oft morgens auf

und nichts hat sich gewandelt.

Doch innerlich nimmt seinen Lauf,

was die Zeit abhandelt.


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Twity-Autor, 18.07.2018

© by Twity-Autor