Ein Hauch vom Sommer

 

Die Luft ist schwül, die Wiese warm,

die schönsten Rosen blühen.

Der Sommer süßt gestrauchte Beeren,

die wir gezuckert später leeren,

sofern wir uns um sie bemühen.



Die Sonne strahlt, der Himmel bläut,

vereinzelt ziehen weiße Wolken.

Gar mancher nutzt beherzt sein Rad,

und frönt dem Nichts, dem Sonnenbad,

er muss nur seiner Seele folgen.

 

 

Mitunter stürzt wer in die Fluten,

bisweilen liest man gern ein Buch.

Der Sommer hat sehr viel zu bieten,

den Strandkorb kann man auch noch mieten,

der Sonnenbrand bleibt immer Fluch.

 

 

Der Wind kühlt ab, der Abend naht,

weit oben fluten klare Sterne.

Die Schwalben ziehen sich zurück,

es schweift ein allerletzter Blick,

zum alten Mond, aus großer Ferne.


 

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Twity, 07.08.2016

© by Twity-Autor

7.8.16 23:55

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