Das alte Jahr kann noch gebären,
so manchen frommen Neujahrswunsch.
Und die Erfahrung wird uns lehren,
der schwache Geist zeigt gern den Flunsch.
„Sinnierend über Weihnachtspunsch.“

Da stell’ ich mir doch glatt die Frage:
„Schau’ ich zuerst auf’s „Neujahrskind?“
Und peile erst die junge Lage,
so weht mein Fähnchen mit dem Wind.
„Ob ich mich da wohl wieder find’?“

Ich mag den Wind, ganz ohne Zweifel.
Doch mich belügen? Niemals - nie.
Das letzte Fähnchen, aus der Eifel,
zerbrach ich mit dem zarten Knie.
„Das tat so gut, ihr glaubt nicht wie.“

Und so geschah ein blaues Wunder.
Und jener Schmerz hat mich gelehrt,
kommt es im neuen Jahr noch bunter,
ein Vorsatz ist gar ehrenwert.
„Doch in der Tat wohl grundverkehrt.“

Nun lass’ ich die Gesetze walten.
„Nach Regen kommt der Sonnenschein“.
Und wenn sich alle Geister spalten,
man darf auch manchmal traurig sein.
„Doch Zweifel lasse niemals ein.“

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Twity, 17.12.2010
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