Über

 Twity-Autor :

 

Herzlich willkommen auf dem Blog von Twity-Autor! Hier könnt Ihr kostenfrei Gedichte und noch so Allerlei lesen, welches meiner Feder und meiner Fantasie entsprungen ist. Und wenn Euch hier etwas gefällt, dann sagt es einfach weiter... :-)

Ich schreibe bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich fiktiv und dies schon einige Jahre. Also bitte die Inhalte der Gedichte nicht auf mich beziehen.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und beim Stöbern!!!

 

Das  C O P Y R I G H T  liegt ausdrücklich einzig und allein bei Twity-Autor!

Ohne vorherige  Zustimmung darf nichts kopiert werden!!! 


Auf Anfrage bin ich aber gerne bereit eine Kopiererlaubnis zu erteilen, allerdings nur -  wenn kein kommerzielles Interesse besteht und dies nur für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Alle Texte von Twity-Autor sind im Sinne des Urheberrechts gesetzlich geschützt. Werden Texte oder Textauszüge ohne meiner Kennntnis gedruckt und online anderweitig verwendet und kopiert, und ohne meine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht, wird dies strafrechtlich Schritte mit sich ziehen!

 

Einen lieben Gruß und ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch! :-) :-)

 


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Blog

Grenzenlos ist keine Zeit

 

Wer beschwichtigt, runterspielt,

hat bisher nicht viel verstanden.

Wer jahrelang Profit erzielt,

dem kam das Wertvollste abhanden.

 

Sitzt man aus und setzt auf Zeit,

ist die Erde ganz verloren.

Dann siegt so manche Dusseligkeit,

Verlogenheit, für Wähler-Ohren.

 

Doch Dusseligkeit bringt keine Chance,

wir haben nicht unendlich Zeit.

Drum handelt, lebt für die Balance,

für Zukunft und Gerechtigkeit.

 

Beschwichtigt nicht den Ernst der Lage,

sonst herrscht bald weltweit Hungersnot.

Das Klima wandelt, keine Frage,

und immer näher rückt der Tod.

 

Die Trockenheit ist angekommen,

es sterben Tiere, Wälder weg.

Und wird nicht gleich was unternommen,

dann hat ein Umdenken kein Zweck.

 

Der Worte sind genug gesprochen,

drum ist jetzt Handeln angesagt.

„Jetzt wird das Wort nicht mehr gebrochen,

und Leben nicht für Geld vertagt.“

 

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Twity-Autor, 22.09.2019

© by Twity-Autor

 

Das Herdentier lässt denken

 

Was ist gut, was ist schlecht?

Was ist falsch, was ist echt?

Nur mal so als Frage.

 

Erfahrung gibt die Antwort vor,

man vertraut auf Schrift und Ohr.

Den Augen und den Sinnen.

 

Auch Bauch und Hirn entscheiden oft,

da jeder auf die Wahrheit hofft,

zockt man gern alleine.

 

Nicht jede Wahrheit ist auch wahr,

nicht immer ist die Lösung klar.

Erfahrung prägt das Leben.

 

Denken ist gar immer gut,

für neues Denken fehlt oft Mut.

Das Herdentier lässt denken.

 

So gibt es keine Reiberei,

man denkt so auch nicht wirklich frei.

Kein Freigeist lässt sich lenken.

 

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Twity-Autor,15.09.2019

© by Twity-Autor

 

Der Wind zerpflückt die Wolken


Der Wind zerpflückt die Wolken,

das Zelt ist weiß und blau.

Die kleinen Schwalben folgen,

sie segeln eine Show.

 

Sie schweben mit den Lüften,

September ist noch mild.

Er spielt mit schönen Düften,

verschmilzt im Sommerbild.

 

Jung sind noch die Tage,

doch löst sich manches Blatt.

Noch hört man keine Klage,

noch werden alle satt.

 

Die Bienen finden Becher,

sie trinken süßen Saft.

Manch blütenreicher Fächer,

stillt und schenkt gar Kraft.

 

Der Wind verzaubert Wolken,

ihr Weiß wird himmelblau.

Zahlreiche Blüten folgen,

benetzt, mit Morgentau.

Twity-Autor, 03.09.2019

© by Twity-Autor

 

 

 

Die lieblichen Jahreszeiten

 

Ich liebe den Frühling,

den Sommer noch mehr,

doch ist er zu warm,

dann leide ich sehr.

 

Dann will ich den Herbst,

und sehne mich innig,

den Winter zu mögen,

ist herzlich und sinnig.

 

Auch er hat gar Reize,

die mich arg entzücken,

drum liebe ich alle,

weil sie mich beglücken.

 

Denn alle vier Brüder,

sind mit mir verbunden,

und jeder ist anders,

in seinen Stunden.

 

Drum kann ich nie sagen,

wen habe ich lieber,

ich mag jeden huldreich,

im Wechsel der Lieder.

 

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Twity-Autor, 25.08.2019

© by Twity-Autor

Sommer ist es

 

Sommer ist es, ziemlich bald

Fliegen Schwalben um die Nester.

Knospen treiben zum Erhalt,

Bruder sind sie und auch Schwester.

 

Ahorn zeigt sein mattes Dach,

er beherbergt viele Gäste.

Bis spät abends sind sie wach,

futtern, singen, summen feste.

 

Die Sonne sinkt als Feuerball,

mancher leidet durch die Hitze.

Die Trockenheit ist überall,

aus der Ferne sieht man Blitze.

 

Donner schleicht sich rasch heran,

Regen wird schon längst erwartet.

Doch es kommt kein Wölkchen an,

welches Überleben startet.

 

Alles hat gar großen Durst,

manches ist längst ausgedorrt.

Langsam geht es um die Wurst,

Wasser fehlt an jedem Ort.

 

Sommer ist es, richtig heiß,

Bienen sterben wie die Fliegen.

Menschen baden, essen Eis,

Pflanzen kommen zum Erliegen.

 .

Twity-Autor, 30. 07.2019

© by Twity-Autor

 

Im Sommergarten Wunderschön

 

Im Sommergarten Wunderschön,

da gibt es viele Beete.

Auch Bäume, Sträucher und noch mehr,

wie manche schöne Fete.

 

Da singen Vögel hoch im Baum,

von blauen Sommerstunden.

Im Gartenteich schwimmt mancher Fisch,

gar blubbernd seine Runden.

 

Der Sprinkler macht den Rasen nass,

erfrischt auch Blütenköpfe.

Und weil die Sonne durstig macht,

trinken viel Geschöpfe.

 

Im Sommergarten Wunderschön,

da laben sich die Kleinsten.

Sie danken es in großer Zahl,

durch Blumenpracht vom Feinsten.

 

Und wenn die Sonne untergeht,

dann träumen sie im Schatten.

Bis ihr neuer Tag beginnt,

in Kelchen und Rabatten.

 

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Twity-Autor, 30.06.2019

© by Twity-Autor

 

 

Der Sommer hat die Hosen an

 

Der Sommer hat die Hosen an,

jeder kann es sehen.

Die Hitze schreitet arg voran,

die Sommerwinde stehen.

 

Ein Schattenplatz hat Seltenheit,

die Sonne findet jeden.

Im Nu steigt das Grad Fahrenheit,

und manche Gartenfeten.

 

Doch es stöhnen Baum und Felder,

auch Mensch und Tier wird es zu warm.

Und stellenweise brennen Wälder,

die Wärme macht uns schlapp und lahm.

 

Der Sommer hat die Hosen an,

und momentan das große Sagen.

Weil niemand etwas ändern kann,

müssen wir sein Hoch ertragen.

 

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Twity-Autor, 25.06.2019

© by Twity-Autor

Der Rosenteich


Ein Fisch sprang hocherfreut im Teich

und tauchte mehrfach unter.

Dies lag an seiner Gattin Laich,

die Jungen sind putzmunter.


Die Eier waren angeklebt,

an des Teiches Pflanzen.

Der Rosenteich ist sehr belebt,

Libellen sieht man tanzen.


Die Wasserrosen bieten Platz,

für Frösche, Bienen, Mücken.

Die Blütenpracht, ein echter Schatz,

um Falter zu entzücken.


Ein Schwanenpaar schwimmt stolz im Kreis,

mit ihren süßen Jungen.

Die Sonne scheint besonders heiß,

schon schlürfen viele Zungen.


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Twity-Autor, 15.06.2019

© by Twity-Autor


Kleiner Spatz


Kleiner Spatz im Baumgeäst,

halte dich an Zweigen fest,

der Himmel schickt ein Sturmgebraus,

die Wolken schauen düster aus.


Die Wipfel schaukeln hin und her,

nun rette dich und flieg' nicht mehr.

Sonst packt dich noch der Pustewind

und weht dich fort, du Vogelkind.


So harre bis der Regen geht,

die Sonne hoch am Himmel steht.

Sind die Wolken licht und leer,

pfeift der Wind auch nimmermehr.


Kleiner Spatz, sei auf der Hut,

so wird am Ende alles gut.

Die Junisonne trocknet schnell,

eröffnet ein Gesangsduell.


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Twity-Autor, 13.06.2019

© by Twity-Autor

Einst


Einst gab es Bäume, Wiesen,

wo jetzt nur Pflaster steht.

Ein Fluss darf nicht mehr fließen,

weil einfach nichts mehr geht.


Sein Flussbett hat kein Wasser,

nur Tüten, Glas und Müll.

Manchmal kommt es krasser,

da Notdurft es so will


Die Häuser stehen dichter,

Bäume mussten weichen.

Die Fauna wurde lichter,

man fällte nicht nur Eichen.


Die Straßen wurden breiter,

die Autos mehr und mehr.

So ging es stetig weiter,

das Atmen fällt oft schwer.


Da Bäume zahlreich fehlen,

fehlt es an Sauerstoff.

Es kränkeln nicht nur Kehlen,

auch sonst gibt es viel Zoff.


Um Umwelt, Arbeit, Kriege,

um Renten und Asyl.

Um Wohnraum, Macht und Lüge,

um staatliches Kalkül.


Die Jugend ist sich einig,

sie greift politisch ein.

Ist ihr Weg auch steinig,

Veränderung muss sein.


Einst gab es viel mehr Orte,

mit Vielfalt in der Flur.

Einst sprach man viel mehr Worte,

und stellte sich nicht stur.


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Twity-Autor, 12.06.2019

© by Twity-Autor

Uhu und Maus


Ein Uhu sitzt auf einem Baum,

was dann geschieht, versteht er kaum,

er hat sie gut gesehen.

Ein Mäuschen kam aus einem Loch,

ihm knurrte auch der Magen.

Das arme Mäuschen schafft es noch,

als es zurück ins Löchlein kroch,

es sah den Uhu jagen.


Herr Uhu schmollt auf einem Ast,

weil er im Flug daneben fasst,

gab es nichts zu futtern.

Die Maus verblieb in ihrem Reich,

warum muss keiner raten.

Im Erdreich fraß sie Würmer weg,

auch sie erfüllten ihren Zweck,

wie auch der Käfer Maden.


Der Uhu hielt noch weiter aus,

er starrte auf der Mäuse „Haus,“

doch jene gingen schlafen.

Der Mond war hell, der Mond war voll,

der Uhu will noch speisen.

Er hielt an seinem Mäuschen fest,

die Müdigkeit zog ihn ins Nest,

schon bald wird er neu kreisen.


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Twity-Autor, 06.06.2019

© by Twity-Autor


Der Tag des Kindes


Für die Kinder auf der Erde,

Freude, Spiel und Sonnenschein.

Mögen sie durch ihre Rechte

niemals hungrig, traurig sein.


Eltern sollen sie beschützen,

lieben, achten und verstehen.

Waren sie doch selber Kinder,

ihren soll es besser gehen.


Kommt mir nicht mit Religionen,

alle Kinder sind gar gleich.

Und sie brauchen eine Zukunft,

ganz egal ob arm, ob reich.


Jedes Kind braucht ein Zuhause,

jedes Kind gedeiht im Glück.

Jedes Kind hat Recht auf Bildung,

habt ihr Wohl gar stets im Blick.


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Twity-Autor, 30.05.2019

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Die menschliche Bedrohung



Der Mensch bedroht die Erde,

die Folgen sind enorm.

Wann hat dies nur ein Ende?

Wer sie liebt, läuft Sturm.


Manch Monat ist gar wärmer,

das Wasser wird schon knapp.

Manch Tier ist ausgestorben,

der Mensch, er schafft viel ab.


Die Luft ist stark verpestet,

die Meere zugemüllt.

Der Mensch missbraucht die Umwelt,

er holzt und tötet wild.


Ihn kümmern keine Wälder,

er nimmt sich Lebensraum.

Nennt die Natur sein Eigen

und holzt so Baum für Baum.


Er überfischt und mordet,

für Macht und sehr viel Geld.

Um Flora und um Fauna

ist es schlecht bestellt.


Die Meere, sie ersticken,

manch Fluss ist voller Gift.

Die Arktis wird schon grüner,

weil sie auf Wärme trifft.


Ihr Alten, von ganz oben,

was habt ihr nur getan?

Ich hoffe nur, die Jugend

straft euren Größenwahn.


Die Jungen wollen Zukunft,

in der sich leben lässt.

Euch lag die Welt zu Füßen,

die ihr seit Jahren stresst.


Steht ein für die Misere,

vererbt nicht Schuld und Tod.

Noch lässt sich manches richten,

die Erde ist in Not.


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Twity-Autor, 06.05.2019

© by Twity-Autor

Der Hase im Hühnerstall


Ein bunter Hahn schrie frühs um vier,

was machst du da, was willst du hier?

Er hat ein Hase just erwischt,

als jener freudig Farben mischt.


Zuvor ward er im Hühnerstall,

die Stalltür war nicht ganz sein Fall.

Er klemmte sich ein Fellstück ein,

doch schaffte er es schmerzlich rein.


Das Hühnervolk ward aufgebracht,

der Hase kürzte ihre Nacht.

Um Eier im Verschlag zu stehlen,

sie einzufärben und zu zählen.


Er setzte seine Pfoten ein,

verjagte Huhn und Küken klein.

Dann nahm er sich zwei Körbe voll,

und erntete der Hühner Groll.


Sie pickten und vertrieben ihn,

er musste gehen, musste flieh'n.

Doch hatte er - was er gewollt,

er färbte sie blau, rot und gold.


Und nun am schönen Osterfest,

da liegen sie im Gras, im Nest.

Und landen dann in manchem Bauch,

so ist es Ostern bei uns Brauch.


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Twity-Autor, 21. 04.2019

© by Twity-Autor

Die Osterkörbchen



Die Körbchen sind gar gut versteckt,

wer hat sie schon gesehen?

Wen hat Forsythia schon geneckt?

Wer mag sein Korb erspähen?



Sie sind an einem grünen Ort,

und schmücken bunte Eier.

Beeilt euch nur, sonst sind sie fort,

sonst holt sie noch der Geier.



Folgt nur jeder Hasenspur,

schaut in jede Ecke.

Durchkämmt die ganze grüne Flur,

auch die Baum-Verstecke.



Hier ein Fund und dort ein Fund,

alle sind geborgen.

Manch Osterei steckt schon im Mund,

am schönen Ostermorgen.


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Twity-Autor, 03. 03.2019

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Ein dickes Fell


Ein dickes Fell ist stets von Nutzen,

da prallen viele Dinge ab.

Manche muss man mehrfach stutzen,

sonst machen sie uns krank und schlapp.


Ein dickes Fell kann niemals schaden,

es sei, im Sommer wird es heiß.

Da geht man einfach öfters baden,

es halt alles seinen Preis.


Ein dickes Fell lässt ruhiger leben,

die blanke Wut kommt nicht in Fahrt.

Da spricht auch wirklich nichts dagegen,

denn man hat Frust und Gram erspart.


Doch manchmal nur für eine Weile,

bis mache Sorge lauter fleht.

Doch bis dahin nur keine Eile,

solang' sich alles weiterdreht.


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Twity-Autor, 23. 03.2019

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Frühlingserleben


Achtsam blickten aus den Kronen

schwarze Krähen zu mir her.

Die sonst nah der Felder wohnen,

unter mir, ein Krokus-Meer.

 

Sie beäugten meine Schritte,

ganz egal wo ich auch war.

In der kahlen Eichen-Mitte

sitzt es sich wohl wunderbar.

 

Frühling kam uns heut' besuchen,

lenkte manchen Sonnenstrahl.

Kleine Knospen, auch an Buchen,

zeigten sich noch klein und schmal.

 

Plötzlich rief mit leerem Schnabel,

eine Krähe, krah, krah, krah.

Alle flogen ganz passabel,

plötzlich ward ein Buntspecht da.

Wunderschön ist sein Gefieder,

ihm gefällt der alte Baum.

Darum bleibt er, trommelt wieder,

schafft sich Heim und Lebensraum.

 

Zauberhafte Zwiebelkinder,

zeigten sich gar weit und breit.

Sie vertrieben Grau und Winter,

jetzt beginnt die schönste Zeit.

 

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Twity-Autor, 03. 03.2019

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Das Kind in uns

 

Das Kind in uns bringt Glück und Freude,

es lacht viel mehr, gar unbeschwert.

So mancher Tag betrübt das Heute,

denn Leichtigkeit ist schnell verzehrt.



Man funktioniert und lebt oft selten,

der Ernst der Dinge frisst uns auf.

Doch wenn sich „Kinderträume“ melden,

dann ändert sich des Tages Lauf.



Das Kind in uns bringt uns zum Lachen,

es nimmt den Stress und manche Not.

Es lässt uns was wir wollen machen,

es lebt in uns, ist es nicht tot.



Es zeigt uns was wir immer wollten,

es hält uns jung und gibt uns Kraft.

Erinnert uns was wir doch sollten,

damit das Leben uns nicht schafft.



Drum sollte man es sich bewahren,

das Kind in uns, tut einfach gut.

Verdrängtes lässt sich so erfahren,

doch manchmal schürt es alte Glut.


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Twity-Autor, 20.02.2019

© by Twity-Autor




Der Krähen Himmel

 

 

Heute ist der Himmel schwarz,

Krähen flattern durch die Lüfte.

Lassen sich am Boden nieder,

suchen wie schon gestern wieder,

zwischen Schnee und Matsche-Rasen,

auf den Wiesen, auf den Straßen.

Doch - dann fliegt die erste fort,

die ganze Schar folgt ihr zum Ort.

Dort muss für sie wohl Futter sein,

sie schnäbeln alles in sich rein.

Dann wird der Himmel wieder schwarz,

die Krähen-Schar fliegt durch die Lüfte...


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Twity-Autor, 04. 02.2019

© by Twity-Autor

Eiszeit


Zu Eis erstarrt sind alte Eichen,

die letzte Nacht war lausekalt.

Der Winter wird vorerst nicht weichen,

er eilt durchs Land als Eisgestalt.



Man sieht ihn unverblümt an Scheiben,

mal hängt er spitz geformt am Dach.

Als Scheibenblume wird er bleiben,

wird die Sonne nicht bald wach.



Raureif hängt mit Schnee in Kronen,

zauberhaft wirkt jeder Baum.

Der Winter wird kein Ästlein schonen,

verwandelt alles in ein Traum.


Majestätisch weißt er Straßen,

legt sich über Wald und Flur.

Wo Menschen noch auf Bänken saßen,

sitzt meterhoch die Flocken-Spur.


Die Sonne ist jetzt endlich munter,

beschert uns einen schönen Tag.

Und geht sie heute wieder unter,

dann klettert Kälte bis ins Mark.



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Twity-Autor, 20.01.2019

© by Twity-Autor